Gesundheit

DAK-Chef Andreas Storm begrüßt Festlegung des Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent und warnt vor neuen Belastungen

Der Chef der Krankenkasse DAK-Gesundheit, Andreas Storm, bewertet die Festlegung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags durch das Bundesgesundheitsministerium als positiv.

„Ich begrüße die Festlegung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags auf 2,9 Prozent. Damit sind stabile Beiträge der Krankenkassen im Jahr 2027 zum Greifen nahe“, sagte Storm der „Rheinischen Post“. Zugleich mahnte der DAK-Chef, es sei „zwingende Voraussetzung“, dass in den kommenden Wochen „keine weiteren Belastungen“ auf die gesetzliche Krankenversicherung zukämen. Die Zusage von 1,3 Milliarden Euro für die geplante „Standortklausel“ der Pharmaindustrie dürfe nicht zu Lasten der Beitragszahler gehen. Hier müsse der Bund die Ausfälle über Steuermittel ausgleichen und eine „faire Lastenverteilung“ ermöglichen.

Das Bundesgesundheitsministerium hat am Freitag den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für die Krankenkassen für 2027 auf unverändert 2,9 Prozent festgelegt.

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Foto: DAK-Gesundheit (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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