Politik

Kanzlerdämmerung: Unzufriedenheit mit Merz erreicht unter Unionsanhängern neuen Höchststand

Bei den Zufriedenheitswerten für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist weiterhin keine Besserung in Sicht.

Wie eine Erhebung von Forsa für die Sender RTL und ntv ergab, sind mit der Arbeit von Merz wie in den Vorwochen nur elf Prozent der Bundesbürger zufrieden, 87 Prozent sind unzufrieden. Auch unter den Anhängern von CDU und CSU erreicht die Unzufriedenheit einen neuen Höchststand: 61 Prozent sind mit seiner Arbeit nicht zufrieden.

Kanzlerdämmerung:
11% der Bundesbürger glauben noch, dass der Kanzler seine Partei im Griff hat

Nur elf Prozent der Bundesbürger haben den Eindruck, dass Merz seine Partei noch im Griff hat, 83 Prozent glauben das nicht. Auch unter den Unionsanhängern überwiegen die Zweifel. 69 Prozent sind der Ansicht, dass Merz seine Partei nicht mehr im Griff hat, nur ein Viertel (25 Prozent) sieht das anders.

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Nur 31 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Merz bis zum Ende der Legislaturperiode 2029 Bundeskanzler bleibt. Fast zwei Drittel (65 Prozent) erwarten dagegen ein vorzeitiges Ende seiner Kanzlerschaft. Unter den Anhängern von Union und Grünen rechnet jeweils die Hälfte damit, dass Merz bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt bleibt. Bei den Anhängern von SPD (54 Prozent), Linken (59 Prozent) und AfD (87 Prozent) erwartet jeweils eine Mehrheit ein vorzeitiges Ende seiner Amtszeit.

Foto: Friedrich Merz am 12.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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