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Industrieller Druck zeigt seine Vielfalt

Resonanz auf industrielle Druckverfahren wächst weiter: Mit dem technischen Know-How Sieb-, Tampon- oder Digitaldruck in komplexe Fertigungsprozesse einzubinden, stieß Marabu auf großes Interesse bei den InPrint-Besuchern.

Tamm – Die zweite Ausgabe der InPrint bestätigte noch einmal: Der industrielle Druck als Teilvorgang des maschinellen Produktionsprozesses ist wichtig und wird immer komplexer. Viele Messebesucher kamen mit konkreten Problemstellungen und Anforderungsprofilen auf den Marabu-Stand, um nach Lösungen und individuellen Stärken des Sieb-, Tampon- und Digitaldrucks zu fragen. Egal ob funktionelle oder dekorative Flüssigbeschichtungen, UV-härtende, lösemittel- oder wasserbasierte Druckfarben, Marabu stellte das mannigfaltige industrielle Anwendungsspektrum vor.

Quelle: Marabu GmbH & Co. KG
Quelle: Marabu GmbH & Co. KG

Sieb- und Tampondruck stark – Digitaldruck auf dem Vormarsch

Insgesamt verfügt der industrielle Druck über bedeutendes Potential und zwar unabhängig von der eingesetzten Drucktechnologie. Geht es um Serienfertigung, Vielfalt und Flexibilität bei Druckformen, zeigt nach wie vor der Sieb- und Tampondruck seine Stärken. Trotzdem ist über alle Anwendungen hinweg – sei es in den Bereichen Automotive, Verpackung, Folientastaturen, technische Markierungen, funktionelle Druckfarben und Beschichtungen – ein Trend hin zum Digitaldruck erkennbar. Egal ob es um das Bedrucken von Glas, Metall, Holz, Kunststoff, Textil oder Melamin geht, häufige Dekorwechsel und projektbezogene Designs lassen sich ohne kostspielige Rüstzeiten unmittelbar und wiederholgenau im Digitaldruck realisieren. Auf der InPrint besonders gefragt war unter anderem der Druck auf Glas im Interieur-Bereich, eine Stärke der Mara® Shield Flüssigbeschichtungen. Sie eignen sich hervorragend als Primer, zur Veredelung, als Schutz oder – dank der UV-CGL-Farbtöne – für das vollflächige Einfärben von Glasflächen. Gerade Küchen- und Möbelzulieferer profitieren von einer enormen Farbtonvielfalt und der Möglichkeit, ihren Kunden Wunschfarbtöne nach den Farbsystemen Pantone, RAL, HKS etc. anbieten zu können. Mit der UV-härtenden Ultra Jet Farbserie lässt sich eine hochwertige Holzoptik erzielen, die für die dekorative Oberflächenveredelung von Möbelstücken, Türen, Fußböden oder Holzwerkstoffplatten eingesetzt wird.

Quelle: Marabu GmbH & Co. KG
Quelle: Marabu GmbH & Co. KG

Kombination von Sieb- und Digitaldruck eröffnet neue Möglichkeiten

Auch wenn der Digitaldruckbereich stetig wächst, bei einigen Anwendungen und Anforderungsprofilen stößt er hinsichtlich des Deckvermögens und der Steuerung von Schichtstärken an seine Grenzen. Hier hat sich eine Kombination von Sieb- und Digitaldruck als besonders stark erwiesen. Auch der klassische Siebdruck profitiert von einer solchen Öffnung, gerade im Bereich von Eingabesystemen wie Folientastaturen. Über den Automotive Bereich hinaus sind Folientastaturen unverzichtbar für die Konstruktion elektronischer Bedienelemente. Marabu präsentierte für alle gängigen Folien zwei Farbsysteme für den klassischen Siebdruck, die lösemittelbasierte Mara® Switch MSW sowie die UV-härtende Ultra Switch UVSW. Zum ersten Mal vorgestellt wurde ein Paket für Eingabesysteme, welches Sieb- und Digitaldruck kombiniert. Hierbei kann das Motiv ohne aufwendige Druckvorstufen mit der Ultra Jet DUV-A im CMYK-Verfahren auf die Folie gedruckt werden. Allein die weiße Sperrschicht erfolgt im Siebdruck. Diese Kombination macht die Produktion insgesamt schneller, leichter individualisierbar und kostengünstiger.

Verpackungsdruck – Individuell, effizient und hochwertig

Auch der Bereich Packaging bleibt ein großes Thema beim industriellen Druck. Hier bestimmen Druckqualität und erreichbare Produktionsgeschwindigkeiten die Wahl des Druckverfahrens. Mit der Ultra Pack LEDC stellte Marabu eine LED-härtende Siebdruckfarbe vor, die in puncto Haftung, Deckvermögen, Glanzgrad und Reaktivität hervorragende Ergebnisse liefert. Sie eignet sich für Anwendungen im Körperdruck und im Flachbett-Etikettendruck, insbesondere für Vollflächen und Texte auf Tuben. Völlig auf Etiketten verzichtet der Inkjet-Direktdruck auf PET- oder Glasflaschen. Je nach Maschinenkonfiguration lassen sich sowohl personalisierte Kleinauflagen als auch Großaufträge mit den hohen Geschwindigkeiten der Abfülllinien produzieren.

Quelle: Marabu GmbH & Co. KG
Quelle: Marabu GmbH & Co. KG

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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