Finanzen

US-Börsen uneinheitlich: Dow fällt, Nasdaq 100 steigt trotz KI- und Zinssorgen

Die US-Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.286 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.377 Punkten 0,3 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.990 Punkten 1,4 Prozent im Plus.

Während viele Bereiche in den vergangenen Monaten die zunehmend hohen Zinsen zu spüren bekamen, konnten einige Unternehmen, die stark vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitieren, Kurssteigerungen ihrer Aktien verzeichnen. Doch mit den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen droht nun eine stärkere Regulierung von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ und von Rechenzentren, sodass Investoren kritischer auf KI-Unternehmen blicken. Hinzu kamen am Freitag weitere Zinssorgen: Der Arbeitsmarkt zeigt sich laut der Daten der US-Regierung robuster als erwartet. Damit dürfte für die US-Zentralbank Federal Reserve wenig dagegen sprechen, den Leitzins zur Bekämpfung der anhaltenden Inflation länger auf höherem Niveau zu lassen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1143 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8974 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.067 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,35 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis ließ nach: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 97,98 US-Dollar, das waren 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: Nasdaq / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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