Politik

Tod von Hubert Aiwanger: Wirtschaftsministerium in Bayern geschockt

Der Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums, Jürgen Marks, hat geschockt auf die Meldung vom Tod seines Chefs Hubert Aiwanger (Freie Wähler) reagiert. Er habe Aiwanger noch am vergangenen Donnerstag bei einer Delegationsreise nach Polen begleitet, sagte Marks dem Nachrichtensender „Welt“. „Er war voller Kraft, er war voller Tatendrang. Er war nah bei den Menschen, wie man ihn so kannte.“

Aiwanger habe sich immer mit „voller Kraft und Leidenschaft für die bayerische Wirtschaft und für die Menschen in Bayern eingesetzt“, so Marks weiter. „Er war so voller Kraft und Tatendrang, dass wir alle geschockt und bestürzt sind. Niemand hat damit rechnen können. Momentan wissen wir alle nicht so genau, wie seine Lücke geschlossen werden kann.“ Im Ministerium herrsche große Trauer und Fassungslosigkeit. Die Menschen stünden in den Räumen zusammen, es flössen auch Tränen. Man könne es noch überhaupt nicht fassen. „Wir können es noch überhaupt nicht fassen. Wir warten jetzt auf die Rückkehr des Staatssekretärs und dann werden wir morgen in einer Pressekonferenz genauer informieren, wie es weitergeht.“

Staatssekretär Tobias Gotthardt, ebenfalls von den Freien Wählern, sei auf dem Weg nach München, um die Amtsgeschäfte zu übernehmen. „Der ist momentan noch bei einer Delegationsreise in Singapur. Er geht sofort ins Flugzeug und wird morgen in Bayern sein und wird die Amtsgeschäfte übernehmen. Ihm zur Seite stehen die Amtschefin Sabine Jarothe und Ministerialdirektor Frank Messerer. Und wir werden morgen dann beratschlagen, wie es weitergeht.“

Der 55-jährige Aiwanger war am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden. Die genauen Umstände sind noch unklar, Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es aber wohl nicht.

Foto: Hotel Neuer Fritz, wo Hubert Aiwanger tot aufgefunden wurde, am 04.11.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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