Politik

Hoppermann: Künftige Bundespräsidentin kommt definitiv aus der Union

Für CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann steht fest, dass die künftige Bundespräsidentin aus den Reihen von CDU oder CSU kommen wird.

„Die Kandidatin kommt für Friedrich Merz aus den Reihen der Union und ist damit auch ein gemeinsamer Vorschlag der beiden Unions-Parteivorsitzenden“, sagte Hoppermann den Sendern RTL und ntv. Sie schloss auf Nachfrage nicht aus, dass die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) noch im Rennen sei. Klar sei, dass es eine Unions-Frau werde. „Da haben wir einen ganz großartigen Umstand: Viele verschiedene Kandidatinnen, die dafür hervorragend geeignet sind und infrage kommen.“

Die künftige Bundespräsidentin müsse politische Erfahrung haben und mit Herzenswärme und Bodenständigkeit auf die Menschen zugehen können. „Ich glaube, dass das in diesen polarisierten, angespannten gesellschaftlichen Zeiten wirklich gut ist, wenn man diese Mischung mitbringt – und da haben wir großartig geeignete Kandidatinnen.“

Hoppermann kündigte einen zügigen Vorschlag für die Kandidatin an. „Das entscheiden wir in den Parteigremien voraussichtlich Anfang der nächsten Woche.“ Bis dahin würden die erforderlichen Gespräche geführt. Die Generalsekretärin verteidigte die späte Festlegung von Parteichef Merz auf eine Frau. Er habe diese Position schon länger gehabt und dann gestern ausgesprochen, so Hoppermann. Eine Frau im höchsten Staatsamt sei auch ein Wunsch in der Bevölkerung. „Das habe ich tatsächlich oft gehört und auch aus den Parteien, dass es jetzt auch gut ist, wenn das mal eine Frau macht.“ Es sei aber richtig, über das Anforderungsprofil zu sprechen und nicht nur über die Frage des Geschlechts.

Foto: Franziska Hoppermann (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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