Politik

Hahn: US-Zwischenwahlen bedeuten für Deutschland wahrscheinlich nicht viel

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Florian Hahn (CSU), erwartet nach den US-Zwischenwahlen keine grundlegende Änderung der amerikanischen Ukraine-Politik. „Diese Zwischenwahlen werden für Deutschland wahrscheinlich nicht viel bedeuten“, sagte Hahn dem Magazin Politico. In der Außen- und Sicherheitspolitik verfüge der US-Präsident über weitreichende Befugnisse. „Der Präsident der Vereinigten Staaten ist nicht wirklich vorhersehbar.“

Für die Ukraine erwartet Hahn dennoch Kontinuität. „Wir sind fest davon überzeugt, dass sich die Dinge in Bezug auf die Ukraine nicht dramatisch ändern werden“, sagte er. Deutschland werde seinen Kurs fortsetzen. „Der deutsche Kurs besteht in erster Linie darin, die Ukraine im Interesse unserer eigenen Sicherheit so weit wie möglich zu unterstützen.“

Mit Blick auf den Winter kündigte Hahn weitere Hilfen an. Deutschland habe „allein in die ukrainische Infrastruktur über 44 Milliarden Euro investiert“. Nach dem jüngsten Treffen mit Wolodymyr Selenskyj in Berlin sei zudem weitere Unterstützung in Höhe von 200 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. „Die Ukraine hat uns immer noch auf ihrer Seite“, sagte Hahn.

Foto: Florian Hahn (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

ARKM.marketing
     


Zeige mehr
     


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@sor.de (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Werbeblocker erkannt!

Werbeblocker erscheinen auf den ersten Blick praktisch, weil sie störende Anzeigen ausblenden. Doch viele Internetseiten finanzieren sich ausschließlich durch Werbung – das ist oft die einzige Möglichkeit, die Kosten für Redaktion, Technik und Personal zu decken. Wenn Nutzer einen Werbeblocker aktivieren, entziehen sie der Seite diese wichtige Einnahmequelle. Die Folge: Verlage und Webseitenbetreiber verlieren  Einnahmen, die oft sogar die Gehälter ganzer Teams oder Redaktionen gefährden. Ohne Werbeeinnahmen fehlen die Mittel, um hochwertige Inhalte kostenlos anzubieten. Das betrifft nicht nur große Medienhäuser, sondern auch kleine Blogs, Nischenportale und lokale Nachrichtenseiten, für die der Ausfall durch Werbeblocker existenzbedrohend sein kann. Wer regelmäßig eine werbefinanzierte Seite nutzt, sollte sich bewusst machen, dass der Betrieb und die Pflege dieser Angebote Geld kosten – genau wie bei einer Zeitung oder Zeitschrift, für die man selbstverständlich bezahlt. Werbeblocker sind daher unfair, weil sie die Gegenfinanzierung der Verlagskosten und Personalgehälter untergraben, während die Inhalte weiterhin kostenlos genutzt werden. Wer den Fortbestand unabhängiger, kostenloser Online-Inhalte sichern möchte, sollte deshalb auf den Einsatz von Werbeblockern verzichten oder zumindest Ausnahmen für seine Lieblingsseiten machen. Wenn Sie unsere Seite weiterhin lesen möchten, dann seien Sie fair! Danke.