Politik

BSW nimmt AfD-Gesprächsangebot an und will über Energie, Bildung und Frieden reden

Der BSW-Landesvorstand hat sich am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, Gespräche mit der AfD aufzunehmen.

Bei dem Treffen wolle man sich thematisch über die Energieversorgung, die Bildung und die Friedenspolitik austauschen, sagte ein Parteisprecher dem MDR. Bereits am Dienstag soll beim BSW demnach ein Schreiben der AfD mit der Einladung zu Gesprächen eingegangen sein.

Ein solches Schreiben erhielten auch alle anderen in den neuen Landtag gewählten Parteien. CDU, SPD, Grüne und Linke lehnten das Angebot jedoch ab. BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze kritisierte diese Entscheidungen: Dass andere Parteien bereits „das Gespräch an sich“ ablehnten, halte man für einen „schlechten politischen Umgang“ und für „kein gutes Zeichen für die demokratische Kultur in unserem Land“, so Schulze.

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Trotz des Gewinns der Landtagswahl mit deutlichem Vorsprung hat die AfD in Sachsen-Anhalt keine absolute Mehrheit. Zum Regieren braucht sie entweder einen Koalitionspartner, einzelne Abgeordnete von anderen Fraktionen oder sie regiert in einer Minderheitsregierung.

Foto: BSW-Wahlparty am 06.09.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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