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Alle Jahre wieder: Hochkonjunktur für Online-Betrug

Sophos gibt 5 Tipps für sicheres Weihnachtsshopping

Mit dem Erntedankfest, dem Black Friday und dem Cyber Monday läuten die USA aber auch Europa die Hauptsaison für das Weihnachtsgeschäft ein – auch die Hochkonjunktur für Cyber-Kriminelle!

Millionen von Menschen werden auch in diesem Jahr wieder unbedarft auf die Suche nach passenden Geschenken und Schnäppchen sein, die Auswahl im Internet ist schließlich vielfältig und verlockend. Verlockend nicht nur für viele unbedarfte Konsumenten, verlockend auch für Internetbetrüger, die sehr genau wissen, dass auch für sie nun Hochkonjunktur ist.

Grund genug für die Sophos Labs, die Situation genauer zu beleuchten. Sie Sophos Security Experten haben bereits jetzt eine Flut an Spams und Webseiten entdeckt, deren Angebote zu gut sind um wahr zu sein. Darunter Traumautos, Kleidung oder Haushaltswaren, teils von renommierten Online-Händlern und obendrein zu sensationellen Preisen. Sophos Labs kontaktierte daraufhin einige der Händler mit den verlockenden Angeboten. Sehr oft stellte sich dabei heraus, dass die Angebote von Internet-Betrügern erstellt wurden und nichts mit dem tatsächlichen Angebot der renommierten Online-Händler zu tun haben. Details hierzu unter http://nakedsecurity.sophos.com/2015/10/29/4-ways-sophoslabs-is-advancing-protection-against-cyberthreats/

In vielen Fällen gibt es Warnzeichen, die man als Konsument leicht enttarnen kann. So kann es sich beispielsweise um eine Betrugsseite handeln, wenn man auf andere Seiten weitergeleitet wird, auf denen ein komplett anderes Warenangebot angeboten wird. Ein weiteres Warnzeichen sind Bezahlseiten, die nicht per https gesichert sind. Dies ist jedoch ganz einfach an der Adresszeile im Browser zu erkennen, ein kurzer blick dorthin dürfte reichen. Auch eine freche Abfrage von Kreditkarteninformationen wurde von den Sophos Labs gefunden. So sollte der Käufer in einem Fall seine Kartendaten angeben, ohne jedoch das übliche Auswahlfeld für die Art der Kreditkarte angeboten zu bekommen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier etwas nicht stimmen konnte.

Fünf Tipps von den Sophos Labs für sicheres unbeschwertes Weihnachts-Shopping:

  1. Angebote, die einfach zu gut klingen um wahr zu sein, sind in nahezu allen Fällen Fake. Es gibt einfach kein iPhone 6 umsonst!
  2. Das Ausfüllen von Adress- oder Bezahlformularen, die nicht verschlüsselt und gesichert sind, ist unbedingt zu vermeiden. Ob eine verschlüsselte Übertragung gewährleistet besteht, ist in der Adresszeile durch ein https und/oder ein Schlosssymbol leicht erkennbar.
  3. Links in unbekannten oder unerwünschten Mails sollten niemals angeklickt werden. Diese Links führen oftmals auf Phishing-Websites, die Ihr mobiles gerät ebenso wie den Computer zuhause mit Malware infizieren kann.  Auch Online-Scams sind eine beliebte Methode der Cyber-Kriminellen.
  4. Bei Internet-Seiten, auf denen ungewöhnlich viele Informationen verlangt werden ist Vorsicht geboten. Das Wichtigste: die Karten-PIN darf niemals abgefragt oder weitergegeben werden. Auch die Abfrage von Passwörtern weist auf eine betrügerische Handlung hin.
  5. Schlussendlich ist eine genaue Prüfung der Kontoauszüge empfehlenswert, selbst wenn man sich sicher ist, keine maliziösen Mails oder Web-Seiten geöffnet zu haben. Internetbetrüger sind extrem trickreich. Nur mit einer genauen Prüfung Ihrer Zahlungen können Sie falsche Buchungen rechtzeitig bei Ihrer Bank oder Kartengesellschaft melden, um Ihr Geld zurück zu bekommen.

Quelle: Sophos

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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