Berlin – Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser gaben auch im September leicht um 0,28 Prozent nach – nach einem Minus von 0,41 Prozent im Vormonat. Der Teilindex für Eigentumswohnungen verlor 0,88 Prozent und damit etwas mehr als das, was mit 0,81 Prozent im Vormonat hinzugewonnen worden war. Einzig der Index für bestehende Häuser weist ein Plus von 0,50 Prozent auf. Damit verzeichnet der EPX-Gesamtindex erstmals seit eineinhalb Jahren einen leichten Rückgang um 0,24 Prozent auf 122,53 Punkte.

Quellenangabe: "obs/Europace AG"

Quellenangabe: “obs/Europace AG”

Eine Trendwende? Werden Immobilien günstiger? “Zugegeben, dass die Preise zwei Monate in Folge zurückgehen, sehen wir nicht so häufig”, erklärt Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. “Aber beispielsweise um die Jahreswende 2013/2014 ist der Gesamtindex fünf Monate lang gesunken – nur um dann wieder Fahrt aufzunehmen. Von daher wäre ich vorsichtig, schon von einer Trendwende zu sprechen. Aber all Denjenigen, die eine Immobilienblase fürchten, sollten die jüngsten Zahlen beruhigen”, meint Wiegand und ergänzt: “Das sogenannte Betongold bleibt – nicht nur, aber natürlich besonders in solch einer Niedrigzinsphase – eine beliebte, lohnende und sichere Anlageform.”

Quelle: ots

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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