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Prien fordert Entscheidung bis 9. November: Bundespräsidentenamt soll an eine Frau gehen

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesfamilienministerin Karin Prien drängt ihre Partei zu einer Entscheidung für eine Bundespräsidentschaftskandidatin bis zum 9. November.

„Für mich ganz klar: Es sollte eine Frau werden“, sagte sie dem „Stern“ und RTL. Die laufende Debatte zeige, dass es mehrere Frauen in CDU und CSU gebe, die dafür geeignet seien, so Prien. Als Zeithorizont gab sie eine Sitzung des Präsidiums ihrer Partei an: „Der 9. November, das wird der Tag der Entscheidung.“

Auch Priens eigener Name wird in der CDU immer wieder als mögliche Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier genannt. „Das schmeichelt mir“, sagte Prien. „Natürlich ist es erst mal ein Kompliment, wenn man für eine solche Position, für die man sich übrigens ja nicht bewirbt, sondern für die man ausgewählt wird, auch genannt wird“, sagte Prien.

Sie warnte davor, einzelne Kandidaten in der Debatte zu beschädigen: „Alle, die da im Augenblick im Gespräch sind, sind hoch kompetente Frauen, die das Zeug dazu hätten, diese Position wahrzunehmen“, sagte Prien. Sie warne davor, „nur weil es Frauen sind, jetzt nach Argumenten zu suchen, warum sie dafür nicht geeignet sind“. Solche Debatten würde man „über Männer übrigens anders führen“, sagte die CDU-Politikerin.

Foto: Karin Prien (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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