Politik

PHP-Sicherheitslücke: Von Notz wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Sicherheitsexperten haben die Bundesregierung nach Angaben des Grünen-Innenpolitikers Konstantin von Notz mehrfach auf erhebliche Sicherheitsrisiken bei PHP und anderen Programmiersprachen aufmerksam gemacht.

Es handle sich bei der PHP-Sicherheitslücke zweifellos um einen „Fall gravierenden Ausmaßes“, sagte von Notz der „Rheinischen Post“. Die Auswirkungen seien bereits jetzt enorm und beträfen Internetpräsenzen weltweit. Die Gefahren, die durch neue KI-Anwendungen entstünden, die das Netz eigenständig nach IT-Sicherheitslücken durchsuchten, seien „exorbitant gestiegen“, warnte er.

Auf diese stark gestiegenen Gefahren habe nicht nur seine Partei die Bundesregierung wiederholt aufmerksam gemacht. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe mehrfach auf eklatant gestiegene Sicherheitsrisiken und die dringende Notwendigkeit hingewiesen, hierauf von Seiten der Politik mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen zu reagieren, sagte das Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium für die Sicherheitsdienste. Auch während der erst kürzlich stattgefundenen Anhörung des Innenausschusses des Bundestags zum sogenannten Cybersicherheitsstärkungsgesetz hätten gleich mehrere der geladenen Sachverständigen auf die dringende Notwendigkeit aufmerksam gemacht.

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Foto: Konstantin von Notz (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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