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Bericht: Audi vor eigenem US-Werk in Georgia

Die angeschlagene Volkswagen-Tochter Audi ist offenbar in fortgeschrittenen Planungen für das erste eigene Werk in den USA. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzern- und Managementkreise.

Demnach könnte Audi eine Fahrzeugfertigung im Bundesstaat Georgia aufbauen. Am Dienstag war Audi-Chef Gernot Döllner zusammen mit Aufsichtsratschef Manfred Döss nach Washington gereist. Über den Ausgang der Gespräche ist nichts bekannt. Mit Blick auf Audis mögliches Engagement in den USA ist zudem bislang nichts entschieden. Audi lehnte laut Zeitung einen Kommentar ab. Aus Aufsichtsratskreisen heißt es, dass es bislang keinen Beschluss in der Sache gebe – weder bei Audi noch im VW-Konzern.

Die erste eigene US-Fabrik sei Teil eines zweistufigen Plans, schreibt das „Handelsblatt“ weiter. Demnach ist über die Fabrik in Georgia hinaus auch eine Art „Sofortmaßnahme“ geplant, um Audis Probleme in den USA zu lindern. Diese sieht eine Fertigung von Audi-Modellen im Scout-Werk in South Carolina auf Scout-Basis vor. Die Fabrik in Blythewood steht kurz vor der Fertigstellung. Volkswagen hatte 2021 die US-Traditionsmarke Scout übernommen und will unter dem Markennamen speziell für den US-Markt entwickelte Pick-ups und SUV vertreiben.

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Seit US-Präsident Donald Trump Zölle für Einfuhren in die USA verhängt hat, macht Audi in den USA Milliardenverluste. Im vergangenen Jahr lag das Defizit bei über einer Milliarde Euro, in diesem Jahr rechnen hochrangige Entscheider mit einem Verlust in Höhe von rund 800 Millionen Euro.

Foto: Audi (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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