Politik

Betriebsbeihilfen für Fischerei an Nord- und Ostsee bis Ende 2026 verlängert

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Betriebsbeihilfen für die deutsche Fischerei an Nord- und Ostsee bis Ende 2026 verlängert. Hintergrund seien die weiterhin stark erhöhten Preise für Diesel, teilte das Ministerium am Montag mit. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Hilfen waren ursprünglich für den Zeitraum vom 1. März bis 23. Juli 2026 vorgesehen und werden nun bis zum 31. Dezember 2026 verlängert.

Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) sagte, die stark gestiegenen Energiepreise stellten die Fischer weiterhin vor Herausforderungen. „Mit der Verlängerung der Beihilfe sorgen wir auch in dieser Phase für schnelle Unterstützung sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit.“ Er dankte der EU-Kommission für die Ermöglichung der Verlängerung der Hilfen.

Die Beihilfen sollen die vor allem durch die Krise am Golf entstandenen Energiepreissteigerungen abfedern. Da auf Schiffsdiesel keine Energiesteuer erhoben wird, profitiert der Fischereisektor nicht von der Senkung dieser Steuer durch die Bundesregierung. Die Finanzierung erfolgt über Einnahmen aus dem Windenergie-auf-See-Gesetz. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung setzt die Maßnahme um.

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Foto: Schiffe in einem Hafen (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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