Finanzen

Dax startet schwach: Ölpreis bleibt großes Thema an den Börsen

Der Dax ist am Montag schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.445 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, Symrise und Merck, am Ende Vonovia, Continental und Rheinmetall.

„Der Ölpreis bleibt das große Thema an den Börsen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Am Freitag hatte der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent mit 110 US-Dollar ein neues Verlaufshoch erreicht. „Und es wird immer klarer, dass sich niemand auf einen schnellen Rückgang des Ölpreises einstellen sollte.“ Der Liefertermin Juni 2027 wird mittlerweile bei 95 US-Dollar gehandelt. „Damit bleibt der Ölpreis eine der großen Bedrohungen für die globale Konjunktur.“

Die Weichen stünden allerdings zum heutigen Wochenstart auf Erholung, so Altmann. „Die Wall Street ist mit einem großen Minus aus dem Freitags-Handel gegangen. Heute wird dieser Rücksetzer zum Wiedereinstieg genutzt. Neben dem Ölpreis sind es in den USA vor allem die KI-Sorgen, die zuletzt für massive Verluste gesorgt haben.“ Der Dax profitiere in dieser Phase vom deutlich geringeren Tech-Gewicht. „Das nächste Kursziel für den Dax in der aktuellen Erholungsbewegung ist die 50-Tage-Linie bei aktuell 25.720 Punkten.“ Über dieser hatte der Dax zuletzt am 8. September geschlossen.

ARKM.marketing
     


Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1209 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8921 Euro zu haben.

Foto: Frankfurter Börse / Bild: via dts Nachrichtenagentur

Zeige mehr
     


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@sor.de (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Werbeblocker erkannt!

Werbeblocker erscheinen auf den ersten Blick praktisch, weil sie störende Anzeigen ausblenden. Doch viele Internetseiten finanzieren sich ausschließlich durch Werbung – das ist oft die einzige Möglichkeit, die Kosten für Redaktion, Technik und Personal zu decken. Wenn Nutzer einen Werbeblocker aktivieren, entziehen sie der Seite diese wichtige Einnahmequelle. Die Folge: Verlage und Webseitenbetreiber verlieren  Einnahmen, die oft sogar die Gehälter ganzer Teams oder Redaktionen gefährden. Ohne Werbeeinnahmen fehlen die Mittel, um hochwertige Inhalte kostenlos anzubieten. Das betrifft nicht nur große Medienhäuser, sondern auch kleine Blogs, Nischenportale und lokale Nachrichtenseiten, für die der Ausfall durch Werbeblocker existenzbedrohend sein kann. Wer regelmäßig eine werbefinanzierte Seite nutzt, sollte sich bewusst machen, dass der Betrieb und die Pflege dieser Angebote Geld kosten – genau wie bei einer Zeitung oder Zeitschrift, für die man selbstverständlich bezahlt. Werbeblocker sind daher unfair, weil sie die Gegenfinanzierung der Verlagskosten und Personalgehälter untergraben, während die Inhalte weiterhin kostenlos genutzt werden. Wer den Fortbestand unabhängiger, kostenloser Online-Inhalte sichern möchte, sollte deshalb auf den Einsatz von Werbeblockern verzichten oder zumindest Ausnahmen für seine Lieblingsseiten machen. Wenn Sie unsere Seite weiterhin lesen möchten, dann seien Sie fair! Danke.