Wirtschaft

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im August gestiegen

Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im August 2026 gegenüber Juli saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 10,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mit.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im August gestiegen

Die positive Entwicklung des Auftragsbestands im Vormonatsvergleich ist auf die Anstiege im Maschinenbau (saison- und kalenderbereinigt +0,5 Prozent zum Vormonat), im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +0,3 Prozent) und im Bereich Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+1,4 Prozent) zurückzuführen. Negativ beeinflusste das Gesamtergebnis hingegen der Rückgang in der Automobilindustrie (-0,4 Prozent).

Die offenen Aufträge aus dem Inland stiegen im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 0,4 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland war um 0,5 Prozent höher.

ARKM.marketing
     


Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand zum Vormonat im August 2026 um 0,2 Prozent und bei den Herstellern von Vorleistungsgütern um 1,1 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter war der Auftragsbestand um 0,1 Prozent niedriger.

Die Reichweite des Auftragsbestandes blieb im August unverändert bei 9,0 Monaten. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb sie im Vergleich zum Vormonat konstant bei 4,6 Monaten, bei den Herstellern von Investitionsgütern bei 12,6 Monaten und bei den Herstellern von Konsumgütern bei 4,3 Monaten.

Foto: Stahlproduktion (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

Zeige mehr
     


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@sor.de (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Werbeblocker erkannt!

Werbeblocker erscheinen auf den ersten Blick praktisch, weil sie störende Anzeigen ausblenden. Doch viele Internetseiten finanzieren sich ausschließlich durch Werbung – das ist oft die einzige Möglichkeit, die Kosten für Redaktion, Technik und Personal zu decken. Wenn Nutzer einen Werbeblocker aktivieren, entziehen sie der Seite diese wichtige Einnahmequelle. Die Folge: Verlage und Webseitenbetreiber verlieren  Einnahmen, die oft sogar die Gehälter ganzer Teams oder Redaktionen gefährden. Ohne Werbeeinnahmen fehlen die Mittel, um hochwertige Inhalte kostenlos anzubieten. Das betrifft nicht nur große Medienhäuser, sondern auch kleine Blogs, Nischenportale und lokale Nachrichtenseiten, für die der Ausfall durch Werbeblocker existenzbedrohend sein kann. Wer regelmäßig eine werbefinanzierte Seite nutzt, sollte sich bewusst machen, dass der Betrieb und die Pflege dieser Angebote Geld kosten – genau wie bei einer Zeitung oder Zeitschrift, für die man selbstverständlich bezahlt. Werbeblocker sind daher unfair, weil sie die Gegenfinanzierung der Verlagskosten und Personalgehälter untergraben, während die Inhalte weiterhin kostenlos genutzt werden. Wer den Fortbestand unabhängiger, kostenloser Online-Inhalte sichern möchte, sollte deshalb auf den Einsatz von Werbeblockern verzichten oder zumindest Ausnahmen für seine Lieblingsseiten machen. Wenn Sie unsere Seite weiterhin lesen möchten, dann seien Sie fair! Danke.