Technologie

Blackrock-Chef: China bereitet sich besser auf KI-Welt vor als jedes andere Land

Blackrock-Chef Larry Fink spricht sich gegen eine Verlangsamung des Wettrennens um Künstliche Intelligenz (KI) aus. Den Ausbau von Datenzentren politisch über Moratorien oder andere Wege zu verlangsamen, sei nicht der richtige Weg, sagte Fink dem „Handelsblatt“.

Blackrock-Chef sieht China in Zukunft als führende KI-Nation

Es könnte China eine Chance bieten, Rechenleistung aufzubauen und andere Länder auch hier von sich abhängig zu machen. „China bereitet sich besser auf die KI-Welt vor als jedes andere Land“, sagte Fink, der in dieser Woche am Investitionsgipfel der Bundesregierung in Berlin teilnehmen wird.

Das Land baue im großen Stil Kernkraftwerke und investiere in erneuerbare Energien. „Europa und die USA dürfen nicht den Weg der Moratorien wählen.“ Vielmehr müssten Deutschland und Europa noch mehr in den Ausbau von KI investieren. „Sonst fallen sie bei der Produktivität hinter die Länder zurück, die beim KI-Ausbau Gas geben“, so Fink. KI-Investitionen zu finanzieren ist auch für Blackrock ein wichtiges Geschäft.

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Fink hatte erst vergangene Woche gewarnt, dass ein Moratorium für den Ausbau von Datenzentren in den USA eine Rezession auslösen könnte. Schließlich stamme das Wachstum in der größten Volkswirtschaft der Welt „zu einem großen Teil aus Investitionen in Technologie“.

Foto: Frau mit Laptop (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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