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Das Büro für Zukunftsangelegenheiten – Unternehmensberatung neu gedacht

Viele Unternehmensberatungen verabschieden sich beim Kunden mit einer hochwertigen Präsentation ihrer Vorschläge, sehen sich aber nicht in der Pflicht, wenn es darum geht, die neuen Konzepte in die Organisation des Kunden zu überführen. Philoneos aus München verfolgt in mehreren Punkten eine andere Philosophie: Die neuen Ideen werden gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und umgesetzt, dieser wird im Anschluss dann auch langfristig begleitet und somit auch im weiteren Entstehungsprozess begleitet. Mit diesem Ansatz zielen die Berater vor allem auf Familienunternehmen ab, bei denen der Innovationsdruck stark zugenommen hat und weiter steigt. Der „Untertitel“ der Beratung lautet passend „Büro für Zukunftsangelegenheiten“.

Innovation ist vielfältig: Von Nachhaltigkeit bis Smart Work

Innovationsfähigkeit und die Attraktivität für Mitarbeiter hat das Team als die wichtigsten Stellschrauben definiert, mit denen Familienunternehmen erfolgreich für die Zukunft aufgestellt werden können und müssen. Nicht nur der kontinuierliche Digitalisierungsprozess erfordert ständiges Neudenken und in Frage stellen bei den Entscheidern auf Unternehmensseite. Dazu kommen die großen Themen Nachhaltigkeit, Diversity und Smart Work. Unternehmen, die Innovationsführer sind oder sich dazu entwickeln können, die gleichzeitig auf ihre CO2-Bilanz achten und möglichst viel Entwicklungsfreiraum für die Mitarbeiter bieten haben die besten Chancen, den härter werdenden Kampf um Nachwuchstalente und Experten zu gewinnen.

Schmelzende Gletscher zwingen Skigebiete zur andauernden Veränderung

Kaum eine andere Branche hat mehr mit dem Thema Innovationsdruck zu tun als Skigebiete: Die Gletscher schmelzen in Rekordgeschwindigkeit, der (natürliche) Schnee wird immer weniger und das skilaufende Publikum ist überaltert. Die Skiregion LAAX hat sich in den vergangenen Jahren schon öfter erfolgreich neu erfunden und berät zusammen mit den Münchnern mittlerweile auch andere Tourismusregionen. Die LAAX Academy sieht sich selbst als das „Powerhouse für alpine Skigebiete“, die beiden Philoneos-Geschäftsführer Dr. Maximilian Lude und Sebastian Bartling gehören zum festen Expertenteam. In den alpinen Skigebieten finden sie viele Herausforderungen aus ihren anderen Kundengruppen wieder: Wie können bestehende Mitarbeiter:innen langfristig gehalten werden, die besten jungen Talente angezogen und ein motivierendes Arbeitsumfeld geschaffen werden – gerade im ländlichen Raum? Die LAAX Academy zeigt ihren Kunden ganz konkret, wie durch New Work, passgenaue Incentive-Programme und einen ansprechenden Auftritt als Arbeitgebermarke eine starke Unternehmenskultur und eine hohe Identifikation bei den Mitarbeiter:innen geschaffen werden kann.

Philoneos: Experten nutzen wissenschaftliche Erkenntnisse

Dr. Maximilian Lude zählt auf ein „Büro für Zukunftsangelegenheiten“
Foto: CEO Dr. Maximilian Lude (Copyright: Philoneos)

In der LAAX Academy sind die Münchner beratende Experten. In ihrer täglichen Arbeit greifen sie selbst auf ein Netzwerk von Spezialisten und Wissenschaftlern zu, so Dr. Maximilian Lude: „Für uns ist die Brücke zwischen Familienunternehmertum und Wissenschaft zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Dabei arbeiten wir mit renommierten Expertinnen und Experten zusammen, und können so auf ein Netzwerk zurückgreifen, welches sowohl uns als auch unsere Kunden bei etwaigen Projekten in den Bereichen Innovation und Transformation unterstützt.“ Die wissenschaftliche Unterfütterung der Beratungen ist ein wichtiger Punkt in der DNA des Unternehmens.

Hotel Sacher: Wenn sich eine große Traditionsmarke sensibel verändert

“Wir entwickeln die Sachen mit euch und wissen sie nicht besser” – dieses Credo bestimmt auch die Arbeit bei einem Kunden, bei dem Tradition ganz weit oben steht: Das Wiener Hotel Sacher lebt von seinem weltweiten legendären Ruf als „Traditionshaus“ und muss sich in seiner schnelllebigen Branche permanent verändern. Im „Kill your Company“ Workshop konnte Sacher so einige neue Insights für sich mitnehmen: Neben dem traditionellen Schlüssel zum Zimmer gibt es somit seitdem auch eine Sacher-App, jeder Mitarbeiter ist mit einem Smartphone ausgestattet und man arbeitet häufiger mit Start-ups zusammen.

Wäschehersteller aus Deutschland: Nur Ideen sichern den Erfolg

Es geht nicht immer darum, ein ganzes Unternehmen neu zu „erfinden“. Mit wissenschaftlicher Expertise und viel Kundenerfahrung Potentiale zu heben ist eine der Aufgaben, die von Kunden an Philoneos herangetragen und gelöst werden, so Matthias Mey, der geschäftsführende Gesellschafter der Mey GmbH: „Vor allem innerhalb von Familienunternehmen gibt es viele innovative Ansätze und Ideen, leidenschaftliche Kulturen mit großem Innovations-potenzial. Manchmal reicht es schon, diese zu strukturieren und in Maßnahmenpläne umzusetzen“. 1928 hatte der Vor-Vorfahre von Matthias Mey den Grundstein für die Damen- und Herrenwäschemarke gelegt, die trotz der schier erdrückenden Konkurrenz aus Asien überwiegend in eigenen Werken in der EU erfolgreich die hochwertigen Artikel produziert. Ohne permanente Innovation wäre dies sicher nicht möglich.

„Philo“ steht für Liebe, „Neos“ für das Neue

„Die Undurchschaubarkeit der Prozesse war lange Zeit einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Beraterbranche“, schrieb Clayton Christensen, Professor an der Harvard Business School in der Business Review. Das „Büro für Zukunftsangelegenheiten“ geht erfolgreich den genau anderen Weg: Lösungen werden zusammen mit Kunden erarbeitet und mit der Präsentation von ersten Ergebnissen ist das Projekt nicht zu Ende, sondern beginnt erst richtig: Bis die Integration neuer Wege und Lösungen im Kundenunternehmen erfolgreich ist. Die Liebe zum Neuen ist Programm, Strategie und Firmenname.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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