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Quellenangabe: "obs/M.M.Warburg & CO KGaA"

Quellenangabe: “obs/M.M.Warburg & CO KGaA”

Die M.M.Warburg & CO KGaA (Warburg Bank) hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Position als unabhängige Privatbank ausgebaut. In einem Umfeld, das von historisch niedrigen Zinsen und hohen Bürokratieaufwendungen geprägt war, fielen die Ergebnisse der Bank und der Warburg Bankengruppe solide aus. “Die Unabhängigkeit und Flexibilität in unseren Entscheidungen ist uns ein hohes Gut. Das wussten unsere anspruchsvollen Kunden auch im vergangenen Geschäftsjahr zu schätzen”, sagt Dr. Christian Olearius, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter. “Der deutliche Anstieg des verwalteten Vermögens spiegelt diese Wertschätzung wider.”

Im Bereich der Geldanlage sorgten die guten Entwicklungen an den Aktienmärkten, ein erfolgreiches Portfoliomanagement und neue Kundenverbindungen für beachtliche Zuflüsse. Innerhalb der Bankengruppe stiegen die Assets under Management um rund 13 Prozent auf 50,1 (Vorjahr: 44,4) Mrd. Euro. Die Provisionen im Privatkundensegment zogen spürbar an. Daneben erzielte die Bankengruppe ein überdurchschnittliches Provisionsergebnis in den Bereichen Renten Sales und Corporate Finance. Die Verbesserungen bei den Provisionen sind Folge der Volumenszuwächse und nicht auf Margenerhöhungen oder gesteigerte Kundentransaktionen zurückzuführen.

Das Zinsergebnis litt unter den Auswirkungen der Niedrigzinspolitik in Kombination mit einer sicherheitsorientierten Anlagestrategie. Zudem drückten die Risikovorsorge sowie höhere Aufwendungen infolge überbordender bürokratischer Anforderungen den Vorsteuergewinn. Insgesamt erzielte die Warburg Bank im vergangenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 23,2 (Vorjahr: 35,5) Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis der Gruppe lag bei 25,6 (Vorjahr: 39,8) Mio. Euro.

Dr. Christian Olearius zum Ergebnis: “Schwierige Zeiten sind nicht geeignet für übermäßige Ertragserwartungen. Dass wir unter diesen Bedingungen ein zufriedenstellendes, angemessenes Ergebnis erreicht haben, ist Ausweis unseres breiten, soliden Geschäfts.”

Haftende Mittel der Bankengruppe ausgebaut

Als verlässlicher Partner ihrer Kunden legt die Warburg Bank großen Wert auf finanzielle Solidität. Gerade im Kreditgeschäft wird sie so ihrer dienenden Rolle für die Realwirtschaft gerecht. Im vergangenen Jahr wurden die Risikoaktiva weiter reduziert. Damit sank die Bilanzsumme von 4,18 Mrd. auf 3,81 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg die Kernkapitalquote leicht auf 12,4 Prozent. Die Bank erfüllt schon jetzt alle Kapitalanforderungen nach Basel III und die Vorgaben der Europäischen Bankenaufsicht (EBA). Die haftenden Mittel der Warburg Bankengruppe beliefen sich per 31.12.2013 auf 427 Mio. Euro (422 Mio. Euro im Vorjahr).

Im Zinsgeschäft hat die Bankengruppe Mitte 2013 den Wendepunkt erreicht. Die Bankengruppe würde von einem höheren Zinsniveau unmittelbar profitieren. Dafür sorgen die zurückhaltenden Einlagenkonditionen, eine vorsichtige Anlagepolitik sowie ausgewählte Kreditengagements. Eine ausgewogene Risiko- und Ertragspolitik bleibt die erklärte, übergeordnete Strategie. Mit den Geschäftsfeldern Investment Banking (inklusive Kreditgeschäft), Asset Management und Private Banking sowie den regionalen oder thematischen Spezialisierungen der Tochterunternehmen bietet die Gruppe alle Dienstleistungen einer Universalbank aus einer Hand.

Das Schiffsgeschäft lieferte auch im Jahr 2013 auskömmliche Ergebnisbeiträge. Die zusätzliche Risikovorsorge hat den maßgeblichen Teil des Portfolios auf mehrere Jahre im Voraus gegen mögliche negative Marktentwicklungen abgeschirmt. So ist das Segment unabhängig von der weiteren Entwicklung der Charterraten. Die Warburg Gruppe wird auch in Zukunft ihre langjährige Expertise im Schiffssegment nutzen, um ihre Kunden in diesem Bereich zu unterstützen. Schon jetzt begleitet die Gruppe einige institutionelle Kunden bei ihren Investitionen in die Branche. Auf der anderen Seite sucht sie für Schifffahrtsunternehmen nach Finanzierungsformen jenseits von klassischen Krediten.

Zahl der Mitarbeiter leicht gestiegen

Wie im Vorjahr nahm die Zahl der Beschäftigten in überschaubarem Umfang zu. Per Ende 2013 arbeiteten 1.230 Personen für die Warburg Bankengruppe (Vorjahr: 1.199). In der Bank sank die Zahl der Beschäftigten leicht von 474 auf 466 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt nach wie vor bei fast zwölf Jahren. Diese Konstanz ist im aktuellen Bankenumfeld und gerade an den von der Warburg Gruppe abgedeckten Standorten außergewöhnlich. Die Kunden wissen diese personelle Beständigkeit zu schätzen.

Die Warburg Bankengruppe legt weiterhin großen Wert auf ihre Autonomie und das unternehmerische Denken ihrer Mitarbeiter. Bei den Leistungen für Kunden und technischen Weiterentwicklungen wird vorrangig auf die eigene Infrastruktur gesetzt, dritte Dienstleister werden nur in Ausnahmefällen genutzt. Das begrenzt die Zahl der eingebundenen Personen, ermöglicht schnelle Entscheidungen und ein hohes Maß an Diskretion. Dieser Geist der Unabhängigkeit lässt auch in Zukunft flexible und individuelle Lösungen für die Kunden zu.

Ausblick

“Die Warburg Bankengruppe ist gut in das laufende Jahr gestartet. Die Zuflüsse an Kundengeldern und die gute Performance halten an. Zudem hat sich das Zinsergebnis schon seit Mitte 2013 stabilisiert. Von einem höheren Zinsniveau werden wir unmittelbar und erheblich profitieren”, sagt Dr. Christian Olearius. “Unsere ausgewogene Ertragsstruktur sorgt dafür, dass wir unseren Kunden langfristig als unabhängiger und verlässlicher Partner zur Seite stehen.”

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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