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Unternehmen verschwenden Milliarden im Marketing

Effizienz, Produktivität und Kostenoptimierung gehören heute bei den meisten Firmen zu den obersten Zielen. Doch im Marketing werden durch unzureichend strukturierte Prozesse weltweit Milliarden vergeudet. Gerade beim zentralen Thema Content Marketing ist dieser Effekt signifikant. Einer US-Studie des Forschungsunternehmens Gleanster* zufolge bezeichnen 67 Prozent der B2B-Unternehmen Content Marketing als eine ihrer Top-3-Prioritäten. Die Ausgaben für die Erarbeitung und Distribution von Content belaufen sich auf mehr als 5,2 Milliarden US-Dollar jährlich, etwa 55 Prozent des gesamten Marketingbudgets der befragten Unternehmen.

Bei dieser imposanten Summe verwundert es, dass nur die wenigsten Unternehmen den Erfolg ihres Content-Marketings evaluieren, Strategien definieren oder geeignete Workflow-Strukturen sowie technische Möglichkeiten nutzen. Laut den Autoren der Studie werden hierdurch jährlich bis zu 958 Millionen US-Dollar verbrannt. Hauptursachen hierfür sind oft ineffiziente Abstimmungsprozesse, sowie die Schaffung redundanten und nicht optimal genutzten Contents.

Dass es anders geht, zeigen die Champions** der Branche: durch eine Optimierung der Content Operations produzieren sie dreimal so viel Inhalte wie durchschnittliche Unternehmen, bei einem 240 Prozent schnelleren Lebenszyklus. Die Erfolgsfaktoren einer solchen Optimierung sind ebenso banal wie effektiv: Standardisierung des Workflows, zentralisierte Zusammenarbeit und der Einsatz von Marketing-Operations-Technologie.

Betrachtet man die schiere Masse der produzierten Inhalte, zeigt sich, welche Einsparmöglichkeiten sich bei Ressourcen (intern wie extern), Zeit und Budget ergeben. Die 3.408 befragten Unternehmen entwickelten pro Jahr mehr als 42.000 Inhalte, davon 37 Prozent zeit- und ressourcenaufwendige E-Books, Whitepapers und Fallstudien. Da die Konsumenten zunehmend spezifischere, relevantere und agilere Botschaften erwarten, wird diese Zahl in Zukunft noch zunehmen – vor allem für international agierende Unternehmen mit multilingualem Content.

Um dies zu bewältigen, haben die erfolgreichsten 6 Prozent der befragten Unternehmen in Technologien investiert, die den Workflow und Abstimmungsprozesse automatisieren – und so ihre operative Effizient erheblich erhöht.

Hierdurch werden die Kosten für interne und externe Ressourcen um geschätzte 50 Prozent gesenkt, 90 Prozent mehr Inhalte und 45 Prozent mehr Sales Accepted Leads generiert. Dennoch sehen nahezu die Hälfte (44 Prozent) der Technologie-Nutzer die Zukunft skeptisch. Denn nur selten sind die verschiedenen Bestandteile wie Marketing-Automatisierungsplattformen, Kalender und Abstimmungstools optimal synchronisiert. Wie auch in den USA gilt es nun für europäische Unternehmen, die Herausforderung des Content Marketings anzunehmen und dank smarter, synergetischer Technologien mit den rasanten Entwicklungen Schritt zu halten. Denn wer kann es sich schon leisten, Milliarden zu verschwenden, wenn die Lösung so einfach ist.

Quelle: PIABO PR GmbH

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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