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Motorsägenhersteller Stihl rechnet 2026 mit leichtem Umsatzrückgang wegen Trockenheit in Europa

Der für seine Motorsägen bekannte Gerätebauer Stihl senkt seine Umsatzprognose für 2026. „Aus heutiger Sicht werden wir einen leichten Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentsatz verbuchen“, sagte Stihl-Chef Michael Traub dem „Handelsblatt“. Damit werden die Erlöse unter den 2025 erreichten 5,48 Milliarden Euro liegen. Bei der Bilanzvorstellung im Mai war das Unternehmen in seinem 100. Jubiläumsjahr noch von einem stabilen Umsatz ausgegangen.

Als Hauptgrund nannte Traub die Trockenheit in Europa und damit in Märkten, die 2025 noch zum Wachstum beigetragen hätten. „Unser Geschäft ist es, hohes Gras kürzer zu machen. Und wenn Gras und Gebüsch wegen der Hitze austrocknen und nicht mehr wachsen, brauchen die Kunden auch weniger Schneidgeräte“, erklärte Traub.

Der Manager blickt wegen der hohen Lohnstückkosten mit Sorge auf den Standort Deutschland. „Wir sehen derzeit keinen Zwang, Werke zu schließen. Aber es werden auch nicht mehr“, sagte Traub. Akkugeräte ließen sich „in Deutschland nicht wirtschaftlich fertigen“. Die deutsche Fertigung von benzinbetriebenen Profi-Geräten sei aber nicht bedroht. Traub sieht derzeit keinen Zwang zu Personalabbau. Stihl werde in zehn Jahren der „last man standing“ sein, als Technologieführer, der am längsten durchhalten könne, sagte Traub.

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Das Unternehmen ist international breit aufgestellt. Jeweils ein Viertel der gesamten Produktion findet inzwischen in den USA und in China statt.

Foto: Motorsäge (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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