Berlin / Affalterbach – Die Mercedes-AMG GmbH ist für ihr neues, besonders effizientes Logistik- und Materialflusskonzept ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhielt von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) den „Deutschen Logistik-Preis 2014“. Ausschlaggebend für die Jury war, wie konsequent Mercedes-AMG das innovative Konzept umgesetzt und damit zahlreiche Kennzahlen verbessert hat – sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch: Die neue Logistikstrategie trennt die Entwicklungslogistik für Fahrzeug-Prototypen von der Produktionslogistik für leistungsstarke AMG-Motoren.

Quelle: Daimler AG

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„Durch unser dynamisches Unternehmenswachstum wurde die Varianten- und Teilevielfalt immer komplexer“, erklärte Christian Wolff, Leiter AMG Operations und Mitglied der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Die umfassenden Maßnahmen, die im Rahmen unserer Logistikstrategie umgesetzt wurden, erhöhen die Effizienz deutlich und unterstützen das weitere Wachstum des Unternehmens.“

In der AMG Motorenmanufaktur in Affalterbach fertigen hoch qualifizierte Motorenmonteure die Triebwerke unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards von Hand nach dem Prinzip „one man, one engine“– sichtbar an der AMG Motorplakette mit der Unterschrift des Monteurs. Die Sportwagen- und Performance-Modelle laufen dann in den jeweiligen Fahrzeug-Werken des globalen Produktions-Netzwerks von Mercedes-Benz vom Band.

Das Logistik-Konzept von AMG erfüllt die vier wesentlichen Kriterien der Ausschreibung durch den BVL:

  • Beherrschung von Komplexität
  • Kooperation im Sinne einer eng verzahnten Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg
  • hohe Kostenorientierung
  • Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit – und dies nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozial

Die strategische Neuausrichtung der Logistik der Mercedes-AMG GmbH startete im Jahr 2011. So wurde am Standort Affalterbach beispielsweise ein neues Zentrum für die Entwicklungslogistik errichtet. Es wurde unter Nachhaltigkeitsaspekten gemäß der „AMG Green Performance Strategy“ konzipiert. So sorgt beispielweise eine Brennstoffzelle mit sehr hohem Wirkungsgrad für die Wärme-, Kälte- und Stromerzeugung im Gebäude. Durch die Zentralisierung können steigende Anforderungen an die Logistik abgebildet, Transporte reduziert und damit die Straßen der Region weiter entlastet werden. Das neue Logistikzentrum für Entwicklungsteile garantiert AMG maximale Flexibilität in der Beschaffung von Einzelteilen für Prototypen.

Quelle: Daimler AG

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Gleichzeitig wurde in Marbach ein zentrales Lager für die Produktionslogistik in Betrieb genommen, das die bisherigen acht Lager in der Region ersetzt und die Lagerkapazität erweitert. Durch die Kooperation mit einem externen Dienstleister wurde zusätzlich die Kommunikation vereinfacht und Mercedes-AMG in noch größerem Umfang entlastet.

In der AMG Motorenmanufaktur sind heute zusätzliche, produktionsnahe Lagerflächen vorhanden – der Materialfluss wurde hier neu konzipiert und flexibilisiert, die Durchlaufzeit der Motoren reduziert. Parallel optimierte AMG seine IT-Systeme und führte eine zentrale Schnittstelle ein, über die interne Kunden und die operative Lagerlogistik kommunizieren.

Der Deutsche Logistik-Preis wird seit 1984 von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) vergeben. Mit diesem Preis zeichnet die BVL Logistik-Konzepte von Unternehmen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor aus. Die erfolgreiche Umsetzung der neuen Logistik-Prozesse in der Praxis ist dabei eines der entscheidenden Auswahlkriterien.

Quelle: Daimler AG

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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