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Zentralratspräsident hält Aigner für „absolut geeignet“ für Bundespräsidentenamt

Der Präsident des Zentralrats der Juden hält die CSU-Politikerin Ilse Aigner für „absolut geeignet“ für das Amt der Bundespräsidentin.

„Ich fände sie eine gute Wahl, das heißt aber nicht, dass eine andere Wahl eine schlechte Wahl wäre“, sagte er der ARD. Weitere geeignete Kandidaten wollte Schuster nicht nennen. Grundsätzlich erwartet er von der Neubesetzung, die verschiedenen politischen Strömungen links und rechts zusammenzuführen „und hier möglichst nicht Konflikte auszuweiten, sondern bestehende Konflikte wieder auszugleichen und hier auch Brücken zu bauen.“

Mit Blick auf den Ausgang der Wahlen in Israel zeigte sich Schuster derweil zurückhaltend. In der Vergangenheit hatte er sich immer wieder kritisch über die Netanjahu-Regierung geäußert, vor allem über die beiden Minister Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich. Auf die Frage, ob er sich einen deutlichen politischen Wandel bei der Wahl gewünscht hätte, sagte Schuster: „Das Leben ist kein Wunschkonzert. Das ist das Wesen der Demokratie. Der Wähler hat gesprochen.“

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Sollte es in Israel zu einem Regierungswechsel kommen, könne das aus Schusters Sicht förderlich sein für die deutsch-israelischen Beziehungen: „Es gibt Äußerungen, insbesondere der beiden rechtsradikalen Minister, die auch für mich in keiner Weise nachvollziehbar sind und auch in keiner Weise akzeptabel sind. Ich glaube, wenn solche Töne aus Regierungskreisen wegfallen, kann das das gemeinsame Vorgehen, gemeinsame Pläne deutlich erleichtern.“ Als Beispiel für gemeinsame Pläne nannte Schuster Friedensbemühungen, die von beiden Seiten notwendig seien. „Deutschland hat indirekt eine Vermittlerfunktion.“ Die könne leichter sein, wenn „störende Äußerungen rechtsradikaler Minister wegfallen“.

Foto: Josef Schuster (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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