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Elterngeld bleibt bei 14 Monaten – 4-6-4-Modell und höhere Beträge geplant

Das Elterngeld soll nach Plänen von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) nun doch nicht auf zwölf Monate abgesenkt, sondern weiterhin für 14 Monate ausbezahlt werden. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf ein Dokument aus dem Familienministerium.

Allerdings soll die Väterbeteiligung stärker gefördert werden. So sieht die geplante Reform vor, dass Eltern im Rahmen eines 4-6-4 Modells jeweils vier Monate fest für Mutter und Vater reserviert bekommen, während sechs weitere Monate frei aufgeteilt werden können. Alleinerziehende sollen ebenfalls bis zu 14 Monate Elterngeld beziehen können.

In den reservierten Monaten soll die Einkommensersatzrate auf 80 Prozent des früheren Nettoeinkommens steigen, während sie in den frei aufteilbaren Monaten auf 50 Prozent sinken soll. Zudem plant das Ministerium, den Mindestbetrag des Elterngeldes von 300 auf 330 Euro und den Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro anzuheben. Das Familienministerium bestätigte diese Zahlen am Mittwoch in Berlin. Ein entsprechender Gesetzentwurf befindet sich demnach jetzt in der regierungsinternen Abstimmung.

Ursprünglich hatte das Ministerium aufgrund von Sparvorgaben eine Kürzung der Bezugsdauer auf zwölf Monate erwogen. In dem ursprünglichen Entwurf wären drei Monate Elterngeld für jeden Elternteil reserviert gewesen, während sechs Monate zur freien Aufteilung gestanden hätten.

Foto: Vater, Mutter, Kind (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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