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OpenAI-KI-Agent dringt in australische Regierungswebseite ein

Ein von OpenAI entwickelter KI-Agent hat im Juni eine australische Regierungswebseite infiltriert. Das teilte der australische Premierminister Anthony Albanese am Rande der UN-Generaldebatte in New York mit. Der Agent hackte demnach ein Statistikportal, welches „nicht sensible“ Daten aus dem Gesundheitssystem Australiens enthielt.

OpenAI-KI-Agent „hackt“ immer mehr herum.
Was kommt als nächstes? Kritische Infrastruktur?

Albanese sagte, er habe eine „sehr offene Diskussion“ mit OpenAI-CEO Sam Altman geführt, da es zu lange gedauert habe, bis die Regierung über den Vorfall informiert worden sei. OpenAI gab an, erst im August während einer laufenden Überprüfung von „fehlgeleiteten Modellaktivitäten“ von dem Vorfall erfahren zu haben. Nach einer Überprüfung sei nicht davon auszugehen, dass Patientendaten eingesehen worden seien.

Der Premierminister erklärte, eine forensische Untersuchung sei im Gange, um festzustellen, ob andere Regierungssysteme betroffen seien. Diese Untersuchung werde von der nationalen Cybersicherheitsbehörde geleitet. Es werde „offensichtlich rechtliche Konsequenzen geben“, so Albanese.

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Foto: Anthony Albanese (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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