Wirtschaft

Bericht: Marktstart von elektrischem Audi A4 erneut verschoben – Produktion beginnt erst 2029 wegen SSP-Plattform

Audi muss offenbar die Markteinführung des elektrischen Audi A4 erneut um einige Monate verschieben. Statt des avisierten Starttermins 2028 wird die Produktion des wichtigen Mittelklasse-Modells der Ingolstädter Premiumtochter von Volkswagen erst Anfang Mai 2029 beginnen, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzern- und Aufsichtsratskreise. In Audi-Konzernkreisen wird der März 2029 demnach als Starttermin genannt.

Ausschlaggebend für die erneute Verschiebung sind laut „Handelsblatt“ Verzögerungen in der Entwicklung von Volkswagens Einheitsplattform SSP sowie konzerninterne Abstimmungen. SSP steht für „Scalable Systems Platform“ und soll langfristig zum technischen Goldstandard für die Elektroautos im VW-Konzern werden.

Neben dem A4 sind laut Bericht deswegen auch die Elektrovarianten der beiden Bestseller T-Roc und Golf von Verschiebungen betroffen. Die Modelle kommen offenbar nicht vor 2030 auf den Markt, wie aus Unternehmenskreisen verlautet. Die Marken Audi und Volkswagen wollten sich zu einer möglichen SSP-Verschiebung nicht äußern.

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Audi-Chef Gernot Döllner soll bei der Entwicklung des Audi A4 wichtige Änderungen vorgenommen haben, unter anderem die Einführung eines 48-Volt-Bordnetzes, hieß es weiter. Die höhere Spannung ermöglicht den Anschluss leistungsfähigerer Rechner. Von einem größeren „Technologiehub“ ist in Ingolstadt die Rede. Allerdings muss nun die gemeinsam mit dem US-Elektroautobauer Rivian entwickelte Software für die SSP-Fahrzeuge von Volkswagen auf ein 48-Volt-System angepasst werden.

Foto: Audi (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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