Wirtschaft

Schaeffler-Werksschließungen: VDA fordert politische Konsequenzen

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat nach den angekündigten Werksschließungen von Schaeffler an die Politik appelliert, die Standortbedingungen in Deutschland schnellstmöglich zu verbessern.

„Die Wettbewerbsfähigkeit dieses Landes muss endlich die Top-Priorität auf allen politischen Ebenen werden, um die notwendige Trendwende einzuleiten“, sagte sie am Rande des „Competitive Germany Summit“ des Nachrichtenmagazins Politico in Berlin. „Politisches Nicht-Handeln kostet jeden Tag weitere Jobs.“

Der Autozulieferer Schaeffler hatte zuvor bekannt gegeben, vier Standorte in Deutschland zu schließen und in Europa weitere 3.460 Stellen abzubauen, davon 2.660 in Deutschland.

„Die Transformation – der Wandel von Verbrenner- auf Elektrotechnologie – kostet viele Arbeitsplätze“, so Müller. Sie sagte weiter, es entscheide sich an den Standortfaktoren, wo die neuen Arbeitsplätze entstehen und wo die Milliarden-Investitionen der Industrie getätigt werden. Der Fall Schaeffler zeige aufs Neue, dass die Unternehmen auf die schlechten Standortbedingungen in Deutschland reagieren müssten.

Foto: Schaeffler AG (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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