Politik

Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier: Christina Stumpp bringt Julia Klöckner als Bundespräsidentin ins Spiel

Die baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp (CDU) bringt Julia Klöckner (CDU) als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten ins Spiel.

„Gerade jetzt brauchen wir eine Bundespräsidentin, die unsere Demokratie verteidigt und die Gesellschaft zusammenhält“, sagte Stumpp, die bis vor Kurzem Vize-Generalsekretärin der CDU war, dem „Spiegel“. Julia Klöckner und Ilse Aigner könnten ihrer Ansicht nach beides. Sie seien bodenständig, nah bei den Menschen und zeigten klare Haltung.

Ein Angehöriger der Unionsfraktionsführung wurde noch deutlicher: Das Modell Steinmeier sei gescheitert, es brauche ein klares politisches Profil im obersten Staatsamt, sagte er dem „Spiegel“. Er halte Julia Klöckner für eine sehr gute Wahl.

Ähnlich äußerte sich ein weiteres Mitglied der Unionsfraktionsführung: Julia Klöckner wäre eine großartige Wahl, denn sie habe sich seiner Ansicht nach als Parlamentspräsidentin überparteilich Ansehen erarbeitet.

CDU-Parteichef Friedrich Merz will am Sonntag und Montag über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier im Amt des Bundespräsidenten entscheiden. Neben der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Julia Klöckner wird auch die hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Ines Claus als mögliche Kandidatin genannt.

Foto: Julia Klöckner (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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