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Möglichkeiten der Finanzierung für Start-ups

Aller Anfang ist schwer – dies gilt auch für Start-ups. Erschwerend kommt hinzu, dass es Start-ups zwar nicht an guten Ideen mangelt, wohl aber an Geld, um diese Ideen zu verwirklichen. Über die Effizienz der Fördermöglichkeiten für Start-ups in Deutschland kann man streiten. Es ist aber unbestritten, dass es sie gibt.

Wir stellen die besten Möglichkeiten der Finanzierung vor, die für Start-ups existieren, um Ihnen den Weg zum persönlichen Erfolg zu ebnen, der letztlich zum Erfolg einer ganzen Gesellschaft wird.

Der Kredit von der Bank

Von den Finanzierungsmöglichkeiten ist der Bankkredit die bekannteste. Damit Start-ups das günstigste und attraktivste Angebot erhalten, das für sie verfügbar ist, empfiehlt sich zunächst der Kreditvergleich:

Nachdem die Eckdaten zum Darlehen wie die Kredithöhe, die Laufzeit und der Verwendungszweck angegeben sind, listet das Tool die besten Angebote der Banken auf, die mit dem Anbieter zusammenarbeiten. Bei renommierten Anbietern wie Kredit 24 (https://www.kredit24.de/) können Start-ups davon ausgehen, dass die etablierten Bankhäuser in das Programm integriert sind.

Um den Kredit bewilligt zu bekommen, ist es wichtig, dem Kreditgeber einen soliden und verheißungsvollen Businessplan vorzulegen. Denn nur, wenn die Bank vom Erfolg des Unternehmens überzeugt ist, bewilligt sie den Gründerkredit.

Weitere Voraussetzungen für den Gründerkredit bestehen darin, dem Finanzinstitut Sicherheiten zu hinterlegen, wie die Besitzrechte für eine Immobilie oder ein Auto durch Abgabe des Fahrzeugbriefs. Die KfW vergibt schließlich ebenfalls Kredite speziell für Gründer und ist vor allem eine Chance für diejenigen, die eine Bank nicht vom eigenen Projekt überzeugen konnten.

Die Kraft der Masse nutzen

Eine andere Kreditmöglichkeit besteht in der Ausnutzung der Schwarmintelligenz und Schwarmstärke durch Crowdfunding. Dabei stellt der Unternehmer eine Öffentlichkeit her, um für sein Projekt zu werben. Gelingt es ihm, die nötige Aufmerksamkeit und Überzeugungskraft herzustellen, kann er viele Menschen dazu bewegen, in das Projekt zu investieren. Als Gegenleistung erhalten die Geldgeber bestenfalls ein kleines Sachgeschenk mit persönlicher Widmung.

Es sind nicht finanzielle Gründe, die sie zur Teilhabe bewogen haben, sondern sie sind ehrlich am Projekt interessiert und möchten dazu beitragen, es zu verwirklichen. Eine Sonderform ist das Crowdinvesting, bei dem Investoren, die viel Geld in das Projekt stecken, mit einer späteren Beteiligung belohnt werden, die vertraglich vereinbart worden ist.

Das Crowdlending erinnert schließlich am ehesten an einen Bankenkredit. Hier sind die Kreditgeber zwar erneut viele, dafür aber muss das Geld mit Zinsen nach Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden.

Suche nach Förderern

Viele Gründer kommen aus dem akademischen Milieu. Wird die Universität von der Vergabe eines Stipendiums überzeugt, winken entsprechende Fördergelder. Die wichtigste Voraussetzung für die Förderung ist eine innovative Idee, damit das Geschäftsmodell einen Mehrwert bietet. Eine Zusammenarbeit kann auch mit Unternehmern erfolgen. Bewährte Praktiken sind hierfür das Venture Capital und die Business Angels.

Während es beim Venture Capital um knallharte Geschäftspraktiken geht und der Preis für die Förderung in einem Abtritt an Anteilen besteht, zählt bei Business Angels der Sympathiefaktor für das Projekt etwas mehr. Der Partner ist in vielen Fällen Coach und Förderer in einem, der den Zugang zu Netzwerken freimacht. Eine Beteiligung möchten beide Vertragspartner. Da beim Venture Capital aber das Profitinteresse klar überwiegt, steigen diese tendenziell erst zu einem späteren Zeitpunkt in das Geschäft ein, während Business Angels eher zu einer Förderung von Anfang an bereit sind.

Teilnahme an Wettbewerben

Den Gründergeist zu fördern, ist erklärtes Ziel der Ampelregierung aus SPD, FDP und Grünen. Dazu passt, dass die Anzahl an Wettbewerben speziell für Gründer weiter steigt. Über das Kalenderjahr verteilt finden Start-ups zahlreiche Wettbewerbe, die einmal für alle und einmal für Gründer bestimmter Branchen ausgerichtet werden.

Start-ups, die an den Wettbewerben teilnehmen, erwartet neben Preisgeldern im Erfolgsfall eine Aufmerksamkeit durch die Medien, zumal es genügend Finanziers gibt, die solche Wettbewerbe aufsuchen, um Kooperationen einzugehen – vielleicht mit Ihrem Start-up.

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Ein Kommentar

  1. Ich möchte für unsere Firma einen Büroraum mieten. Gut zu lesen, dass das Crowdinvesting eine Möglichkeit ist. Ich werde mich nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten umschauen.

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