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Dyckerhoff spürt Krise – Deutlicher Umsatz und Gewinnrückgang

Wiesbaden. Der Zementhersteller Dyckerhoff hat im vergangenen Geschäftsjahr die weltweite Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz sank 2009 um 31 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro, wie das Wiesbadener Unternehmen am Montag mitteilte. Damit erreichte Dyckerhoff das selbst gesteckte Ziel von rund 1,4 Milliarden Euro knapp.

Für das laufende Jahr geht Dyckerhoff von einer Stabilisierung der Erlöse auf Vorjahresniveau aus. Die Ergebnisse würden jedoch aufgrund von Einmaleffekten aus dem Geschäftsjahr 2009 von etwa 20 Millionen Euro sowie einem weiter schwierigen Marktumfeld zurückgehen, prognostizierte das Unternehmen.

Für 2009 erwartet Dyckerhoff einen deutlichen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) und des Konzernjahresüberschusses. Genauere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht. 2008 hatte der im SDAX notierte Konzern ein Ebitda von 579 Millionen Euro sowie einen Jahresüberschuss von 307 Millionen Euro erzielt.

2009 gingen die Absätze des Zementherstellers in allen Geschäftsbereichen zurück. Dabei entwickelten sich die Preise den Angaben zufolge unterschiedlich: Während sie in Deutschland und Westeuropa insgesamt über denen des Vorjahres lagen, gingen sie in Osteuropa und in den USA zurück. Einzige Ausnahme war der Zement in der Tschechischen Republik, bei dem die Preise leicht über dem Vorjahr lagen.

ddp.djn/rab/pon

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