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Das (außer)gewöhnliche Lebenswerk des Wolfgang Amadeus Mozart

Ladenburg – Vortrag des Musikwissenschaftlers Ulrich Konrad im Mercedes-Benz Museum

Seit dem 18. Jahrhundert verbreitete sich die Vorstellung vom gottgleichen Genie, das als „creator ex nihilo“ allein aus sich heraus und kraft seiner Begabung unvergleichliche Kunstwerke erschafft. Dies erscheint nicht nur heute als ein Mythos, bereits Robert Schumann bemerkte: „Ganz original ist Keiner“. Auch die größten Komponisten mussten ihr Handwerk erlernen, besaßen prägende Vorbilder. Wie ein Komponist vom Range Mozarts zu seinen Einfällen gelangte und seine wunderbaren Tongewebe schuf – das liegt immer noch im Dunklen.

Quelle: Daimler Benz Stiftung
Quelle: Daimler Benz Stiftung

In seinem Vortrag erörtert der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad anhand von verblüffenden Noten- und Klangbeispielen, wie „geniale Kompositionen“ entstanden. Überzeugend untersucht er am Beispiel Mozarts, wie der Salzburger bei seiner Kompositionsarbeit bereits vorliegende Werke aus Kollegenfeder aufgreift – und trotzdem etwas Neues und Einzigartiges hervorbringt. Konrad tangiert dabei Fragen nach den Quellen der Kreativität, nach der Eigenständigkeit von Gedanken und Erfindungen, die auch heute von aktueller Bedeutung sind.

  • Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Dialog im Museum“ statt.
  • 5. Juni 2014 um 19 Uhr
  • im Mercedes-Benz Museum, Großer Saal
  • Mercedesstraße 100, 70372 Stuttgart

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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