Laut einer Wohnraumstudie von Interhyp ist der Hauptgrund für einen Umzug eine zu hohe Miete; dies gaben 35 Prozent der insgesamt 1.800 Befragten an. Mit 28 Prozent beziehungsweise 27 Prozent motivieren auch der Zustand der Wohnung oder ein begrenztes Platzangebot den Wohnungswechsel. Gleichzeitig bietet jeder Umzug auch eine gute Gelegenheit, einen Teil des Hausrats auszusortieren und zu entscheiden, welche Gegenstände man zwar generell braucht, aber im Keller oder Lagerraum unterstellen kann. Was gibt es dabei zu beachten?

Wer nicht weiß, in welchem Zustand der Keller der neuen Wohnung ist oder womöglich gar keinen zur Verfügung hat, kann es sich mit der Anmietung eines Lagerraums einfach machen. Einen solchen kann man in jeder großen Stadt wie München oder Berlin entsprechend der individuellen Bedürfnisse mieten. Beim Anbieter Boxie24 bedeutet dies beispielsweise, dass das Lagergut vom Unternehmen abgeholt wird und man nur die Fläche bezahlt, die man tatsächlich benötigt. Die Gegenstände der Menschen, die solche Selfstorage-Angebote in Anspruch nehmen, werden in modernen Lagerhallen aufbewahrt, die sowohl klimatisiert sind als auch rund um die Uhr bewacht werden. So weiß man als Kunde sein Hab und Gut in Sicherheit.

Wer sich für die Lagerung im eigenen Keller entscheidet, sollte sich vorher vergewissern, in welchem Zustand sich die Räume befinden und inwiefern diese abgesichert sind. Ein essenzieller Faktor ist hier die Luftfeuchtigkeit, die mit einem Hygrometer aus dem Baumarkt gemessen werden kann. Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 0 und 60 Prozent muss man sich keine Sorge um das Lagergut machen, denn schon für Wohnräume gilt eine optimale Raumfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. An diese Richtwerte kann man sich auch für die Kellerräume halten. Liegt die relative Luftfeuchtigkeit im Keller jedoch über 65 Prozent, steigt das Risiko von Schimmelbildung, sodass Holz und Pappe schnell zu modern beginnen.

Mit einigen Maßnahmen kann man etwas gegen zu hohe Feuchtigkeit im Keller tun, damit er sich als Lagerraum eignet. Zunächst sollte man darauf verzichten, dort die Wäsche zu trocknen, denn dadurch würde die relative Luftfeuchtigkeit weiter steigen. Abhilfe schaffen zudem sogenannte Luftentfeuchter. Bei der Auswahl kann man sich zum einen nach der Quadratmeteranzahl der Kellerräume richten, und zum anderen an der individuellen Luftfeuchtigkeit orientieren. Je höher diese ist, desto effektiver sollte der Luftentfeuchter arbeiten. Dann lassen sich auch wertvolle Erinnerungsstücke im Keller lagern, ohne dass man Angst um deren Zustand haben müsste.


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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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