Unternehmensmeldungen

Thomas Hoppe: Frühstartrente darf kein Feigenblatt einer ausbleibenden Rentenreform werden.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER zur Frühstartrente

Berlin. Das Bundeskabinett hat heute die Frühstartrente beschlossen. Die individuelle Vermögensbildung über den Kapitalmarkt ist der Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge. Die Frühstartrente kann jedoch nur ein erster Baustein einer umfassenden Rentenreform sein. 

Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender der Jungen Unternehmer:

 „Mit der Frühstartrente setzt die Bundesregierung erstmals auf private kapitalgedeckte Altersvorsorge von Kindesbeinen an. Das ist ein längst überfälliger Schritt, um die Altersvorsorge endlich breiter aufzustellen. Die finanzielle Unterstützung des Staates dabei ist sinnvoll, denn sie schafft Anreize, zusätzlich eigenes Geld am Kapitalmarkt anzulegen, um langfristig von Wertsteigerungen zu profitieren.

Kapitalgedeckte Altersvorsorge funktioniert jedoch nur, wenn Beschäftigten nach Steuern und Abgaben genügend Einkommen zum Sparen bleibt. Ansonsten bleibt es bei den monatlichen 10 Euro aus der Staatskasse für die ab 2020 Geborenen. Das ist besser als nichts, reicht aber noch nicht.

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Die Frühstartrente löst nicht das grundlegende Problem unseres Rentensystems

Es lastet auf immer weniger Schultern der jungen Generation. Sie darf daher nicht darüber hinwegtäuschen, dass weitere Reformen überfällig sind. Um die langfristige Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung zu sichern, muss ihre Finanzierungsbasis so breit wie möglich bleiben. Deshalb sind die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, die Abschaffung der Rente mit 63, die Stärkung des Nachhaltigkeitsfaktors sowie eine transparentere Finanzierung versicherungsfremder Leistungen unverzichtbare weitere Schritte.

Die Frühstartrente darf nicht zum Feigenblatt einer ausbleibenden Rentenreform werden. Wer Generationengerechtigkeit will, muss die gefährliche demographische Realität anerkennen und entsprechend handeln. So bald wie nur möglich.“

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und Soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

Text: Presseinformation – DIE JUNGEN UNTERNEHMER

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