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Betongold statt Niedrigzins

Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied der DI DEUTSCHLAND.Immobilien AG, nennt vier Tipps für einen gezielten Vermögensaufbau mit Anlage-Immobilien.

2021-12-16-Anlage-Immobilie
Quelle: Schluesseldienst / pixabay.com

„In der heutigen Zeit müssen viele Menschen neue Wege gehen, um das eigene Geld gewinnbringend anzulegen und somit auch für das Alter vorzusorgen. Aufgrund des aktuellen Niedrigzinsniveaus überlegen Sparer und Investoren immer häufiger, ihr Geld in ‚Betongold‘ anzulegen. Ebendies bedeutet dabei nicht den Kauf beziehungsweise die Errichtung eines Eigenheimes aus Gründen der Mietersparnis und für die vollständige Eigennutzung. Es geht dabei vielmehr um den Einsatz von Kapital für eine Investition, aus der ein positiver Geldrückfluss entstehen soll. Immobilien bieten dabei eine gute Anlagemöglichkeit, da sie als Sachwerte ein geringes Inflationsrisiko besitzen und zugleich unabhängiger von Börsenschwankungen fungieren. Vielen Interessenten fehlt es jedoch zu Beginn des Vorhabens an Fachwissen über den aktuellen Markt. Hier empfiehlt sich eine umfassende Beratung durch Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Anlage-Immobilien. Diese stehen interessierten Investoren für allgemeine Fragestellungen, vom passenden Standort bis hin zur perfekten Finanzierung, beratend zur Seite.

Standort als Erfolgsfaktor

Für eine stetig positive Wertentwicklung von Immobilien spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle, wie beispielsweise der Kaufpreis sowie Renovierungs-, Reparatur-, und Verwaltungskosten. Aber auch die Art, Ausstattung und der Standort beeinflussen den Wert der Immobilie. Dabei stellt die Lage einen der wichtigsten Faktoren im Kaufprozess dar und entscheidet über ein rentables Investment. Ausgehend vom Ort schwankt die Zahl der potenziellen Mieter und damit auch die Höhe der zu erzielenden Miete. Je nach Stadt gilt ein Mietzins von vier bis sechs Prozent als profitabel. Steigende Mieten gibt es vor allem im nahen Umland von Metropolen oder in Groß- und Mittelstädten – in den ‚Big Seven‘ selbst können Investoren zwar noch höhere Werte erwarten, jedoch herrschen hier häufig horrende Anschaffungskosten. Dabei dürfen potenzielle Käuferinnen und Käufer den Blick auf die Prognose des Wunschstandorts nicht vergessen. Bleibt er auch noch in 10 bis 20 Jahren als Wohn- beziehungsweise Arbeitsort attraktiv für potenzielle Mieter?

Gelungene Finanzierung

Zahlreiche Banken unterscheiden zwischen dem Kauf einer Immobilie zum Zweck der Eigennutzung oder als Kapitalanlage. Oftmals wird ein Großteil der Investition über einen Kredit bei einer Bank oder Bausparkasse beglichen. Dabei prüfen diese natürlich die Bonität des Käufers und das Anlagerisiko der Immobilie. Häufig schließen Kapitalanlegerinnen und – anleger langfristigere Darlehen ab und nutzen den Mietzins zum Kompensieren der Zinsaufwendung. Grundsätzlich gilt es bei der Auswahl des Darlehens auf eine möglichst langfristige Zinsbindung zu achten. Gleichzeitig lassen sich mit einer Anlage-Immobilie ebenfalls Steuern sparen, beispielsweise durch die langfristige Absetzung der Bau- beziehungsweise Erwerbskosten.

Welche Anlage-Immobilie passt zu mir?

Nach der Entscheidung für ein Investment ergibt sich für Anlegerinnen und Anleger eine Vielzahl an Möglichkeiten, die die Entscheidung für das perfekte Objekt beeinflussen können. Hierbei kann die Interessentin oder der Interessent beispielsweise auch zwischen Pflegeimmobilien und Mikroappartements wählen. Diese spiegeln zwei gegensätzliche demografische Gruppen wider und sprechen trotzdem eine breite Masse an. Bei Pflegeimmobilien erwerben Käufer ein einzelnes Appartement in einer Pflegeeinrichtung und erhalten über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren festgeschriebene Mieteinnahmen. Dabei sichert die Sozialkasse nach dem Sozialgesetzbuch auch den möglichen Mietausfall von Bewohnern ab. Zusätzlich erhalten Investorinnen und Investoren ab dem ersten Tag ein Belegungsrecht bei Eigenbedarf. Mikroimmobilien eignen sich dagegen hauptsächlich für jüngere demografische Gruppen. In der heutigen Zeit wächst die Zahl der Studenten und Single-Haushalte rasant an und im Zusammenspiel mit der Urbanisierung steigt die Nachfrage nach Wohnraum stetig. Mikroappartements bieten vor allem für diese Zielgruppe kleine bezahlbare und hochwertige Wohneinheiten.

Vermögensaufbau von Jung bis Alt

Gibt es ein perfektes Alter für die Investition in eine Anlage-Immobilie? Junge Menschen interessieren sich meist noch nicht für die Themen Altersvorsorge oder Vermögensaufbau, jedoch lohnt sich eine Investition in Immobilien bereits in frühem Alter, gibt es doch für jede Lebenssituation das passende Objekt. Gerade Mikroappartments mit einer eigenen Verwaltung bieten eine gute Anlagemöglichkeit besonders für 20- bis 30-Jährige. Denn hier eröffnet sich ein schneller Vermögensaufbau mit geringem Verwaltungsaufwand. Allgemein lässt sich sagen, je früher Anlegerinnen und Anleger mit der Finanzierung ihrer Immobilie beginnen, desto eher geht die Immobilie in den Eigenbesitz über und sie behalten den Mietzins ein. Auch durch den Kauf von Pflegeappartements können beispielsweise Seniorinnen und Senioren ihren eigenen Lebensabend selbst bestimmen und gleichzeitig das Geld für die nächste Generation der Familie gewinnbringend anlegen. Mit der Geldanlage in ‚Betongold‘ können Investoren zudem sicher und rentabel Steuern sparen und für das Alter vorsorgen, indem sie ihr Vermögen vermehren.“

Quelle: DI DEUTSCHLAND.Immobilien AG

Veröffentlicht von:

Sandra Dolas
Sandra Dolas
Sandra Dolas ist Redakteurin bei den Mittelstand-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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