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SoVD begrüßt DGB-Ideen zur Rentenreform

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) zieht die Vorschläge der DGB-Rentenkommission dem Reformpaket der Regierungskommission deutlich vor.

„Eine verlässliche Rente braucht ein klares Leistungsversprechen. Hier setzt die DGB-Rentenkommission wichtige Impulse und liegt unseren Vorstellungen deutlich näher als die Regierungskommission“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Besonders die Ausweitung des Kreises der Versicherten, Verbesserungen bei der Grundrente und ein Rentenfreibetrag in der Grundsicherung gingen in die richtige Richtung.

Allerdings gehen dem SoVD die Vorschläge in manchen Punkten nicht weit genug: „Die Lebensstandardsicherung aus gesetzlicher und betrieblicher Rente bleibt allerdings hinter unserem Anspruch an die gesetzliche Rente zurück“, sagte Engelmeier. Neben der Ablehnung eines erhöhten Renteneintrittsalters, fordert Engelmeier bei gesundheitlichen Problemen mehr Absicherung: „Wer gesundheitlich nicht mehr kann, braucht einen sozial abgesicherten Weg in den Ruhestand.“

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In der Debatte um die abschlagsfreie Rente sagte die SoVD-Vorsitzende deshalb: „Der diskutierte Zugang ab 62 Jahren nach 35 Versicherungsjahren mit geringeren Abschlägen wäre dafür ein wichtiger Schritt.“ Der DGB fordert eine entsprechende Regelung für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Foto: Yasmin Fahimi bei der Vorstellung der Empfehlungen der DGB-Rentenkommission am 28.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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