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Merz in Seoul: Deutschland und Südkorea vertiefen Wirtschaftsbeziehungen und Innovationen

Vor der Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Südkorea hervorgehoben und hat angekündigt, diese weiter zu vertiefen. „Wir wollen gemeinsam Innovationen schaffen und vermarkten – von der Halbleiterindustrie über Quantencomputing bis hin zur industriellen KI, über die wir heute schon ausführlich gesprochen haben. Erst das ermöglicht es uns, die Welt von morgen gemeinsam zu gestalten“, sagte Merz am Donnerstag in Seoul.

Die Partnerschaft lebe aber nicht nur von Technologie und Handel. „Unsere Partnerschaft wird lebendig durch die Verbindung zwischen Gesellschaften und Menschen“, so der Bundeskanzler weiter. Deshalb erinnere man in diesem Jahr an das 60. Jubiläum des Anwerbeabkommens, infolgedessen „rund 10.000 Krankenschwestern nach Deutschland gekommen“ seien.

„Sie folgten den fast 8.000 koreanischen Bergarbeitern und trugen damit zum wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes bei. Sie legten auch den Grundstein für die reichen zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen unseren Ländern“, sagte Merz. Zudem verkörperten sie „bis heute, was unsere Partnerschaft stark macht, nämlich Kreativität, Neugier, Schaffenskraft, Fleiß und Ideen, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten können“, so der CDU-Politiker weiter.

Zudem hob er die gemeinsamen Werte und Erfahrungen beider Länder hervor. „Wir sind wehrhafte Demokratien, die aktiv für eine internationale Ordnung eintreten, die sich nach Regeln unter Gleichen richtet“, so Merz. Es seien Nationen, die die „bittere Erfahrung der Teilung“ eine. „Ich wünsche, dass wir eines Tages auch die Geschichte der Wiedervereinigung Koreas miteinander teilen können“, so der Bundeskanzler.

Foto: Friedrich Merz (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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