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Islamkritikerin Seyran Ates: Angst darf nicht dazu führen, dass extremistische Strukturen geschont werden

Die wie die Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp (Linke) türkisch-stämmige Islamkritikerin Seyran Ates hat Kritik an Eralp und ihrer Partei geübt. „Eine Regierende Bürgermeisterin darf Angst haben“, sagte Ates den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Blick auf den jüngsten „Spiegel“-Bericht über Eralps Angst vor Terrorsympathisanten.

Sie dürfe sich „aber nicht einschüchtern lassen“, so die Islamkritikerin weiter. Sie lebe „seit fast 20 Jahren unter Personenschutz“ und wisse „sehr genau, was Bedrohung für einen selbst und die eigene Familie“ bedeute. „Sicherheitsratschläge muss man ernst nehmen. Trotzdem darf Angst niemals dazu führen, dass extremistische Strukturen politisch geschont, verschwiegen oder nicht konsequent bekämpft werden“, sagte Ates.

Teile der Berliner Linken hätten „bestimmte migrantisch-islamistische Milieus gezielt angesprochen, politisch hofiert und als Wählerklientel mobilisiert. Wer auch mit diesem Klientel eine Wahl gewinnt, darf sich nicht wundern, wenn es anschließend Einfluss verlangt und erwartet, dass geliefert wird“, so die Islamkritikerin.

Foto: Elif Eralp am 29.10.2026 / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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