Wirtschaft

Konjunktur: Rückgang der deutschen Exporte im Juli 2026

Im Juli 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent und die Importe um 5,7 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2025 nahmen die Exporte um 6,1 Prozent und die Importe um 3,0 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Dienstag mitteilte.

Konjunktur der deutschen Exporte im Minus

Im Juli 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 138,2 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 116,9 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Juli 2026 mit einem Überschuss von 21,3 Milliarden Euro ab. Im Juni 2026 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +15,4 Milliarden Euro betragen. Im Juli 2025 hatte er bei +16,8 Milliarden Euro gelegen.

In die Mitgliedstaaten der EU wurden im Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 78,0 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 59,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Juni 2026 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 1,6 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 6,1 Prozent.

ARKM.marketing
     
Sicherer Hafen für Ihre Unternehmensdaten: ARKM.cloud


Exporte in die Eurozone sank um 2,8 %

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 53,9 Milliarden Euro (-2,8 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 39,9 Milliarden Euro (-6,5 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 24,1 Milliarden Euro (+1,1 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 19,6 Milliarden Euro (-5,1 Prozent) von dort importiert.

In Drittstaaten wurden im Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 60,2 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 57,4 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Juni 2026 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 0,2 Prozent und die Importe von dort sanken um 5,3 Prozent.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Juli 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 14,4 Milliarden Euro exportiert, das waren 19,1 Prozent mehr als im Juni 2026. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2025 waren die Exporte in die USA kalender- und saisonbereinigt um 28,3 Prozent höher. Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 7,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro ab. Die Exporte nach China sanken im Juli 2026 im Vergleich zum Juni 2026 um 9,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

China ist größter Importeur

Die meisten Importe kamen im Juli 2026 aus China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 15,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 7,5 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 8,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro ab.

Foto: Container (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

Zeige mehr
     
ARKM.marketing


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@sor.de (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Werbeblocker erkannt!

Werbeblocker erscheinen auf den ersten Blick praktisch, weil sie störende Anzeigen ausblenden. Doch viele Internetseiten finanzieren sich ausschließlich durch Werbung – das ist oft die einzige Möglichkeit, die Kosten für Redaktion, Technik und Personal zu decken. Wenn Nutzer einen Werbeblocker aktivieren, entziehen sie der Seite diese wichtige Einnahmequelle. Die Folge: Verlage und Webseitenbetreiber verlieren  Einnahmen, die oft sogar die Gehälter ganzer Teams oder Redaktionen gefährden. Ohne Werbeeinnahmen fehlen die Mittel, um hochwertige Inhalte kostenlos anzubieten. Das betrifft nicht nur große Medienhäuser, sondern auch kleine Blogs, Nischenportale und lokale Nachrichtenseiten, für die der Ausfall durch Werbeblocker existenzbedrohend sein kann. Wer regelmäßig eine werbefinanzierte Seite nutzt, sollte sich bewusst machen, dass der Betrieb und die Pflege dieser Angebote Geld kosten – genau wie bei einer Zeitung oder Zeitschrift, für die man selbstverständlich bezahlt. Werbeblocker sind daher unfair, weil sie die Gegenfinanzierung der Verlagskosten und Personalgehälter untergraben, während die Inhalte weiterhin kostenlos genutzt werden. Wer den Fortbestand unabhängiger, kostenloser Online-Inhalte sichern möchte, sollte deshalb auf den Einsatz von Werbeblockern verzichten oder zumindest Ausnahmen für seine Lieblingsseiten machen. Wenn Sie unsere Seite weiterhin lesen möchten, dann seien Sie fair! Danke.