Wirtschaft

Bericht: VW schätzt Kosten für Stellenabbau und Werksschließungen auf 16 Milliarden Euro

Volkswagen schätzt die Kosten für seinen geplanten Abbau von rund 60.000 Stellen und die mögliche Schließung von vier deutschen Autowerken einem Medienbericht zufolge auf insgesamt rund 16 Milliarden Euro. Wie der Spiegel schreibt, geht das aus dem Beschluss des Aufsichtsrats vom vergangenen Donnerstag sowie weiteren internen Dokumenten hervor.

Stellenabbau trifft mutmaßlich Zwickau und Emden

Demnach soll der Wolfsburger Autokonzern für das denkbare Ende der Autoproduktion in den VW-Werken Zwickau und Emden im Jahr 2031 zusammen zwei Milliarden Euro veranschlagen. Für die Werke in Hannover (VW Nutzfahrzeuge, 2032) und Neckarsulm (Audi, 2034) kalkuliert der Konzern jeweils mit etwa zwei Milliarden Euro. Die vier Standorte stehen im Zuge des Sparprogramms zur Disposition. Eine endgültige Entscheidung über ihre Schließung ist bislang jedoch nicht gefallen, es sollen auch alternative Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden.

60.000 Stellen sollen bei VW wegfallen

Zusätzlich plant Volkswagen dem Bericht zufolge bis 2030 bis zu zehn Milliarden Euro für den Abbau von rund 60.000 Stellen ein. Das Geld soll demnach unter anderem für Altersteilzeit, Abfindungen und Sozialpläne verwendet werden. Etwa die Hälfte der Stellen soll in Deutschland wegfallen.

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Insgesamt summieren sich die von Volkswagen bislang kalkulierten Kosten für Werksschließungen und Stellenabbau damit auf bis zu 16 Milliarden Euro. Sollten die Werke tatsächlich geschlossen werden, könnten die Kosten nach Einschätzung von Arbeitnehmervertretern noch deutlich höher ausfallen. Ein Gewerkschafter bezeichnete die Kalkulation des Konzerns laut „Spiegel“ als „lächerlich niedrig“, realistisch sei eher das Doppelte.

Foto: Volkswagen (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur

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