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Das eigene Unternehmen gründen: Grundsätzliche Fragen

Nicht selten ist es eine einfache Idee, die irgendwann, irgendwo im Alltag entsteht. Nicht selten entwickelt sich mehr daraus. An Profit denkt der Betroffene am Anfang gar nicht. Umso mehr er jedoch über seine gute Idee nachdenkt, umso früher wird er feststellen, dass sich diese Idee auch zum Beruf machen lässt. Wer so weit gekommen ist, der denkt über eine Unternehmensgründung, auch Existenzgründung genannt nach. Die Gründung eines Unternehmens beschreibt die erste Phase, die ein Existenzgründer durchlebt, um seine Idee auf ein festes Fundament zu stellen.

Der erste Schritt zum eigenen Unternehmen: Die charakterliche Eignung

Bevor sich ein Existenzgründer an die Gründung seines Unternehmen machen kann, sollte er sich die Frage stellen, ob er charakterlich überhaupt dafür geeignet ist. In diesem Blog rund um Gründungsthemen werden weitere persönliche Voraussetzungen erklärt, die ein Gründer mitbringen sollte. Zu den charakterlichen Eigenschaften, die ein Existenzgründer mitbringen sollte, zählen Ausdauer, Geduld und Motivation. Zudem sollte er an die Verwirklichung seiner Idee glauben und sich auch nicht dagegen sträuben Neues zu erlernen. Andere Eigenschaften, wie fachliche Kompetenzen können nach und nach erlernt werden.

Der zweite Schritt: Die Geschäftsidee

Nicht jede gute Idee taugt zum eigenen Unternehmen. Daher ist die Geschäftsidee im zweiten Schritt des Gründungsprozesses zu prüfen. Ist diese Idee umsetzbar? Handelt es sich um eine Marktlücke, mit der man etwas einzigartiges schaffen kann? Kommt die gute Idee zur richtigen Zeit? Sind die notwendigen Maßnahmen realistisch zu ergreifen, die es für die Verwirklichung der Geschäftsidee braucht? Diese und andere Fragen sollten im Brainstorming, aber auch im Austausch mit anderen erörtert und geprüft werden.

Organisation ist alles

Jedes am Markt erfolgreiche Unternehmen lebt von seiner durchdachten Organisationsstruktur. Deshalb sollte diese Sorgfalt bereits während des Gründungsprozesses beherzigt werden. Zunächst sollte sich der künftige Unternehmer darüber informieren, welche Schritte er überhaupt in die Wege leiten muss, um sein Unternehmen zu gründen. Welche Behördengänge gilt es zu erledigen? Welche Dokumente müssen beantragt werden? Welche Ansprechpartner sind aufzusuchen? Müssen Voraussetzungen für eine Infrastruktur geschaffen werden? Diese Dinge sind schriftlich festzuhalten. Dafür gibt es mittlerweile moderne Apps, die einem bei diesem Brainstorming unterstützen. Jeder Punkt, der abgearbeitet wurde, kann auf der Checkliste durchgestrichen werden.

Recherche und Information

Eine Unternehmensgründung ist aufregend im Leben, vor allem, wenn es sich um das erste Unternehmen handelt. Vor allem gibt es im Zuge dessen vieles zu bedenken. Vor der erfolgreichen Arbeit stehen jede Menge Recherche und Informationen. Zudem sollte sich der Unternehmensgründer immer sagen, dass er gar nicht alles wissen kann, was es zu bedenken gilt. Deshalb ist es nur richtig, sich kompetent beraten zu lassen. Ein Coach oder eine professionelle Unternehmensberatung kann dabei behilflich sein, das Unternehmen auf solide Füße zu stellen. Er berät bei der Gründung, kann aber auch noch kompetent zur Seite stehen, wenn es später zu Fragestellungen kommt.

Formulare und Verträge nicht vergessen

Was mit einer guten Idee begann, wird schnell zum lästigen Papierkram. Aber auch dieser gehört zu einer Gründung eines erfolgreichen Unternehmens dazu. Geht es zunächst darum im Businessplan unter anderem die Ziele des Unternehmens aufzustellen, sorgt der professionelle Finanzplan dafür, die Finanzierung des Unternehmens zu sichern. Zudem ist das Unternehmen gewerblich oder beim Finanzamt entsprechend anzumelden. Letztlich mündet der Papierkram in der Erstellung von Werbematerialien. Wichtig für den Gründer zu wissen ist, dass er auch hierbei nicht allein gelassen wird. Gerade das Erstellen eines Businessplans und die Festsetzung der Finanzierung sind Bücher mit mehr als nur sieben Siegeln für viele Existenzgründer. Hier kann ein Unternehmensberater wieder kompetent zur Seite stehen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gute Vorbereitung grundsätzlich für den Erfolg eines Unternehmens steht. Während dieser Phase, die sich auf die spätere Arbeit auswirken wird, können viele Eigenschaften erlernt und trainiert werden. Wer nicht bei der Vorbereitung der Gründung bereits Geduld und Ausdauer beweist und sich auch nicht von Rückschlägen unterkriegen lässt, der legt den Grundstein für spätere Erfolge. Die eigene Idee, mit der alles anfing, sollte auch später immer im Fokus stehen. Der Glaube daran sollte erhalten bleiben, auch wenn die Idee im Laufe eines Unternehmenslebens sicher viele Wandlungen durchmachen wird und muss. Der Gründer erkennt den Puls der Zeit und ist auch noch nach der Gründung bereit, auf Veränderungen zu reagieren. Ein erfolgreiches Unterhemen darf nicht nur auf wirtschaftliche Erfolge kommen. Es kommt vielmehr auf den Gründer und seine mentalen Fähigkeiten an, die lange für ein erfolgreiches Agieren am Markt stehen können.

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2 Kommentare

  1. Mein Mann möchte eine Unternehmensgründung machen. Gut zu erfahren, dass die Vorbereitung für den Erfolg des Unternehmens steht. Ich werde ihm den Beitrag zeigen, damit er sich selbst informieren kann.

  2. Das ist genau das, was ich brauche. Mit diesen Informationen über die Unternehmensgründung kann ich loslegen! Vielen Dank, dass Sie diesen Artikel geteilt haben.

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