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Onlinekurse: Durch Corona so gefragt wie nie zuvor

Der sogenannte Corona-Blues hat vielerorts dafür gesorgt, dass sich Menschen neue Hobbys suchen, um sich beschäftigt zu halten. Doch auch das Geschäft mit Onlinekursen hat einen regelrechten Boom erlebt. Warum Onlinekurse in Corona-Zeiten so gefragt wie nie zuvor sind und welche Vorteile sie bieten, beantwortet dieser Artikel.

Warum sind Onlinekurse so beliebt?

Wohl den meisten ist früher oder später die Decke auf den Kopf gefallen, als klar wurde, dass Lockdowns und Kontaktbeschränkungen nun an der Tagesordnung standen. Viele Menschen mussten ihre Hobbys aufgeben: sei das das Training im Fitnessstudio, Besuche im Lieblingsrestaurant oder andere Tätigkeiten, die man nur außerhalb der eigenen vier Wände machen kann.
Aus dem Grund haben die Zahlen der Anmeldung bei Onlinekursen immer mehr zugenommen. Die einen interessieren sich für eine neue Sprache, da sie nun endlich Zeit haben, sich mit Vokabellernen auseinanderzusetzen, andere lernen, wie man schöne Bilder malt und wieder andere sehen darin eine Chance der beruflichen Weiterentwicklung. Immerhin gibt es auch Onlinekurse, welche nützliche Fertigkeiten vermitteln, die man im Berufsleben gebrauchen kann.
Für Studierende und Schüler ist die Pandemie mit erheblichen Einschränkungen einhergegangen, was den Besuch von Schule und Uni betrifft. Deshalb hat auch die Nachfrage an E-Learning-Angeboten immer stärker zugenommen.

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Bild: Onlinekurse werden aufgrund von Corona immer beliebter. Bildquelle: Tumisu via pixabay.com

Die Vorteile von Onlinekursen

Der wohl größte Vorteil von Onlinekursen ist, dass man sie ortsunabhängig besuchen kann. Selbst wer sich während der Pandemie in Quarantäne befindet, kann an einem Kurs teilnehmen, der online abgehalten wird. Darüber hinaus erfolgen viele Onlinekurse nicht in Echtzeit, sondern können dann besucht werden, wann immer man möchte. Die räumliche und zeitliche Flexibilität ist das, was E-Learning-Angebote so interessant macht.
Das macht es wiederum einfacher, die Inhalte aufzunehmen. Wer wirklich etwas lernen möchte, sollte dies stets zu der Zeit in Angriff nehmen, zu der man am fittesten ist. Manche sind direkt morgens aufnahmefähig, andere erst spät abends. Digitales Lernen ermöglicht es jedem, die Umstände zu wählen, unter denen man Lerninhalte am besten aufnehmen kann – egal, ob das die Uhrzeit oder die räumliche Umgebung ist.
Darüber hinaus helfen Onlinekurse vielen Menschen über die schwere Zeit hinweg, die sie womöglich aufgrund von Corona durchmachen. Nicht für jeden ist es einfach, abgeschnitten von Kollegen und Freunden zu sein und auf die Freizeitangebote, die es vor der Pandemie gegeben hat, zu verzichten. Onlinekurse bieten eine sinnvolle Art der Beschäftigung: Lernende verfallen nicht dem Corona-Blues und bilden sich noch dazu weiter, was im späteren Leben vielleicht nützlich sein kann.

Welche Arten von Onlinekursen gibt es?

Man muss ganz klar zwischen den Onlinekursen unterscheiden, die darauf abzielen, Lernende auf beruflicher oder schulischer Ebene weiterzubringen, und solchen, die rein zum Vergnügen besucht werden.
Das Angebot an E-Learnings ist vielfältig: Von Sprachkursen über digitalen Gitarrenunterricht bis hin zum virtuellen Malkurs findet man alles. Darüber hinaus findet jeder, der neue Karrierechancen ergreifen möchte, das passende digitale Lernangebot für seinen Beruf. Anerkannte Weiterbildungen gibt es in den Bereichen Digitalisierung, IT, Projektmanagement, Finanzen und vielen weiteren.

Onlinekurs besuchen – was gibt es zu beachten?

Wer einen Onlinekurs zum Zweck einer beruflichen Weiterbildung besuchen möchte, sollte sich zunächst mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinandersetzen, die es gibt. Am besten eignet sich ein Kurs, der sich über mehrere Wochen hinweg erstreckt. Meist lernt man mithilfe einem schnellen Crash-Kurs nicht so gut wie mit einem E-Learning, das für ein paar Monate regelmäßig besucht wird.
Darüber hinaus sollten Kursteilnehmer immer darauf achten, dass sie am Ende des E-Learnings ein Zertifikat erhalten. Denn wer kein Zertifikat erhält, kennt die Kursinhalte womöglich, allerdings lässt sich das nicht nachweisen. Als berufliche Weiterbildung, die zu Karrierechancen verhelfen soll, eignet sich so ein Kurs demnach nicht.
Zudem sollten Interessenten immer einen Blick darauf werfen, an welche Zielgruppe sich das Angebot richtet. Wer eine Führungsposition anstrebt, sollte nach einem Onlinekurs Ausschau halten, der auf angehende Führungskräfte abzielt. Meist gibt es hier auch bestimmte Voraussetzungen: Mehrjährige Berufserfahrung, ein abgeschlossenes Studium oder Grundlagenkenntnisse in bestimmten Bereichen sind keine Seltenheit.

Fazit: Onlinekurse werden durch Corona immer beliebter

Onlinekurse haben einen klaren Aufschwung durch die Pandemie erlebt. Aufgrund der zahlreichen Vorteile, die digitale Lernangebote aufweisen, ist auch damit zu rechnen, dass sie nach wie vor im Trend bleiben werden. Während man sich damit neue Hobbys aneignen und Kenntnisse für den privaten Bereich erwerben kann, dienen Onlinekurse vor allem auch zur beruflichen Weiterbildung.

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