Offshore Outsourcing wird auch beim Mittelstand immer beliebter. Gerade der IT Bereich erlebt angeheizt durch neue Technologien und global agierende Outsourcing Anbieter einen großen Umbruch. Offshoring von IT Dienstleistungen benötigt anders als etwa die Produktion keine aufwändige Logistik.

Ist ein entsprechend qualifizierter und auch zuverlässiger Outsourcing Anbieter verfügbar, kommt es vor allem auf klare Absprachen für die virtuelle Zusammenarbeit und ein daraufhin optimiertes Projektmanagement an. Gerade Mittelständler, die sich zum ersten Mal mit Offshore Outsourcing beschäftigen, machen hier oft folgenschwere Fehler. Sie haben die vielbeschriebenen Chancen im Blick, ohne sich ausreichend mit den Risiken auseinanderzusetzen.

Quelle: pixabay.com/Orlando Seppip

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Kostenreduktion, Effizienz und Know-How: Die Vorteile von Offshore Outsourcing

Outsourcing ist für viele Unternehmen besonders durch sein großes Kostensenkungspotential attraktiv. Im Vergleich zu den im IT Bereich bislang vorherrschenden Varianten Onshoring und Nearshoring, verspricht gerade Offshore Outsourcing die größten Kostenvorteile. Destinationen wie Indien haben ein derart niedriges Lohnniveau, dass selbst Nearshore Anbieter im osteuropäischen Ausland vergleichsweise teuer sind.

Auch komplexe Projekte im Bereich Softwareentwicklung, Grafik-Design oder die Adm¬inistration von Cloud Infrastruktur lassen sich mit indischen IT Profis sehr kostengünstig realisieren. Doch die drastische Kostenreduktion ist meist nicht das alleinige Ziel. Für ein gegebenes Budget lassen sich auch größere Teams realisieren, als dies etwa in Deutschland möglich wäre oder auch deutlich höherqualifiziertes Personal einstellen.

Je nach Zielsetzung lässt sich dadurch die Projektdauer entweder spürbar verkürzen oder eine besonders hohe Produktqualität erzielen. Gerade im Bereich der Softwareentwicklung sind beides wichtige Faktoren.

Risiken beim Offshoring: Enttäuschung statt Mehrwehrt

Um die angesprochenen potentiellen Vorteile durch Offshore Outsourcing möglichst voll realisieren zu können, ist einiges an Know-How gefragt. Gerade kleine mittelständische Unternehmen ohne weitere Niederlassungen und wenig Erfahrung mit gemischten Projektteams – etwa durch Spezialisten aus Partnerunternehmen – stoßen hier schnell auf Schwierigkeiten.

Offshore-Anbieter aus Indien etwa werden fast ausschließlich online koordiniert. Der effiziente Einsatz der dafür nötigen Online-Kollaborationstools und das Abhalten virtueller Meetings will aber gekonnt sein. Darauf nicht spezialisierte Projektmanager und andere Mitarbeiter sind hier leider oft überfordert. Der Zeitunterschied, kulturelle Unterschiede und andere Arbeitsweisen können sogar zu Konflikten und dem Scheitern eines Projekts führen. Ein rein auf die Kostenvorteile schielendes Management kann sich leicht verkalkulieren.

Ist ein Projekt erstmal in Schieflage geraten, erweist sich gerade die Distanz als eine große Hürde um gegenzusteuern. Bei einem Softwareprojekt kann sich die erhoffte Kostenersparnis und / oder kürzere Entwicklungszeit sehr schnell in Luft auflösen.

Und viele Mittelständler scheuen ebenfalls die bei Offshore Outsourcing stark reduzierte Rechtssicherheit. Regressforderungen lassen sich in fernen Ländern oft nur mit großem personellem und finanziellem Aufwand durchsetzen.

Risiko vermeiden, Chancen maximieren

Viele der genannten möglichen Probleme lassen sich aber bereits im Vorfeld vermeiden. Dazu sind möglichst detaillierte Vereinbarungen und Verträge unerlässlich. Wenn das entsprechende Know-How dafür fehlt, kann man dieses glücklicherweise leicht einkaufen. Etwas schwieriger ist das in Bezug auf das dafür nötige Managementwissen.

Bei outsourcing4work sind wir dazu übergegangen, unseren Kunden statt die Vermittlung von passenden indischen Agenturen und Fachpersonal eine Art Komplettpaket anzubieten. Unser Know-How nicht nur beratend zu teilen, sondern durch eine direkte Beteiligung an den Projekten mit einzubringen klappt deutlich besser. In unserem Team beschäftigen wir dafür eine Reihe von SCRUM-Profis, die sich auf das virtuelle Projektmanagement von indischem Outsourcing Personal spezialisiert haben. Viele Szenarien und Probleme wiederholen sich oft.

Unsere langjährige Erfahrung mit vielen Projekten ermöglicht es uns, frühzeitig und vor allem richtig zu (re)agieren. Und einen weiteren Risikofaktor können wir damit ebenfalls ausschalten: Die fehlende Rechtssicherheit. Statt sich in juristischen und bürokratischen Details zu verlieren treten wir für unsere Kunden als direkter Vertragspartner für das gesamte Outsourcing Projekt auf. Der Rechtsstand ist damit Deutschland und auch die Bezahlung des Outsourcing-Anbieters erfolgt über uns.

Autorenbeschreibung:

Markus Kasanmascheff informiert als Consultant der outsourcing4work GmbH zu den Themen Business Process und IT Outsourcing. outsourcing4work hat sich auf die Vermittlung von IT Fachkräften aus Indien spezialisiert und hilft Unternehmen bei der kostengünstigen Umsetzung auch komplexer IT Projekte.

Quelle: outsourcing4work GmbH/Markus Kasanmascheff

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Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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