Hamburg – Der von der UNESCO angeregte Welttag des geistigen Eigentums jährt sich in diesem Jahr zum 14. Mal: Am 26. April stehen der Wert und der Schutz von geistigem Kapital und Ideen im Mittelpunkt. Eine besonders schädigende Form des Ideendiebstahls ist die Produktpiraterie, denn sie bedroht die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft massiv: Experten gehen von einem Schaden von mehreren Milliarden Euro jährlich für hiesige Unternehmen aus und sehen zehntausende Arbeitsplätze bedroht. Aktuell nutzen Produktpiraten die Schlupflöcher des Internet-Handels und den globalisierten Warenverkehr immer häufiger für kriminelle Geschäfte.

Quellenangabe: "obs/tesa scribos"

Quellenangabe: “obs/tesa scribos”

Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung schützen Zoll, Unternehmen und Behörden konzertiert geistiges Eigentum. Insbesondere der deutsche Zoll ist seit Jahren erfolgreich im Kampf gegen Ideendiebe (siehe Grafik). Diese Erfolgsgeschichte gelingt nicht zuletzt dank individueller Schutzmaßnahmen, mit denen immer mehr Markeninhaber ihre Produkte schützen. Online-Datenbanken liefern Markeninformationen in Echtzeit, und der Zoll kann mittlerweile per Smartphone ein Original von der Fälschung unterscheiden. Volker Hahn, Director International Marketing beim Produktschutzspezialisten tesa scribos, hält konsequenten Markenschutz für unumgänglich: “Unsere Untersuchungen zeigen, dass sich das Aufbringen von Sicherheitsmerkmalen auf Produkte und Verpackungen bereits dann lohnt, wenn dadurch die Fälschungsquote um weniger als ein Prozent gesenkt wird.”

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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