Hagen. Der Handelskonzern Douglas hat im zurückliegenden Quartal mehr Geld verdient als von Experten erwartet. Der Nettogewinn erhöhte sich von Oktober bis Dezember, dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010, von 88,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 96,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag im westfälischen Hagen mitteilte. Experten hatten mit einem Gewinn von 89 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz habe sich um 0,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro erhöht.

«Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit unserer Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal in Deutschland sehr zufrieden. Allerdings bläst uns in einigen Auslandsmärkten der Wind konjunkturbedingt kräftig ins Gesicht», sagte der Vorstandsvorsitzende Henning Kreke.

Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das am 30. September endende Gesamtgeschäftsjahr 2009/2010. Demnach werde weiter mit einem Umsatzwachstum von bis zu zwei Prozent gerechnet. Die Erwartung für das operative Ergebnis vor Steuern liege bei 120 bis 130 Millionen Euro nach 104 Millionen Euro im Vorjahr.

Neben den Douglas-Parfümerien gehören zum Handelskonzern die Thalia-Buchhandlungen, der Online-Buchhändler buch.de, die Schmuckkette Christ, die Modekette AppelrathCüpper und die Süßwarengeschäfte Hussel.

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