Verschiedenes

Digital Signage: Darum lohnt sich das Indoor-Display

Das Indoor Display ist ein wahrer Alleskönner und gehört zum Digital Signage-Bereich: Es kann den Umsatz steigern, Laufwege von Kunden unmerklich verändern oder noch mehr Sicherheit beim Einkaufen bieten.

Die Grundidee: Das Indoor Display kann den Durchschnittsumsatz erhöhen

Wer als Unternehmer ein paar Jahre zurückdenkt, der wird feststellen: Die neuen elektronischen Kassen mit Auswertungsmöglichkeiten, sowohl auf Artikelebene als auch mit Bezug zu den Umsatzdaten, waren der erste Teil eines Quantensprungs. Aus den Tagesabrechnungen sind Kundenzahlen, die zeitliche Verteilung sowie auch der Durchschnittsumsatz bzw. „Durchschnittsbon“ zu ersehen. Wie wäre es, wenn es technische Ausstattung gibt, die diese Zahlen noch weiter in die Höhe treiben?

Ein Indoor Display kann alle die Kunden informieren, die sich schon im Laden oder am Veranstaltungsort befinden und diese mit neuen Angeboten vertraut machen. Ein Indoor Display kann mit geringen Vorlaufzeiten und Produktionskosten immer wieder veränderte Produkt- oder Preisinformationen anzeigen.

Praxisidee: Erhöhter Deckungsbeitrag bei gleicher Kundenanzahl

Vor allem im Einzelhandel lässt sich beobachten, insbesondere im Supermarkt, dass Kunden zu kleineren Impulskaufartikeln oder Bündeln greifen, wenn diese auf einem großformatigen Indoor Display angeboten werden. Ein Schokoriegel (richtig an der Kasse platziert) oder ein Brötchen werden fast immer gekauft. Wenn dann der Preis des Schokoriegels aus zwei Produkten noch attraktiver gegenüber den Einzelpreisen erscheint, dann gibt es Mehrumsatz ohne höheren Personaleinsatz. Mit einem Digital Signage Display können an unterschiedlichen Wochentagen und Uhrzeiten verschiedene Botschaften platziert werden. Wenn der Einzelhändler das am Indoor Display beworbene Angebot mit einer Artikelnummer versieht, dann liefert das Kassensystem schon abends die Erfolgskontrolle.

Ein Indoor Display kann den Durchschnittsumsatz beispielsweise im Einzelhandel um ein vielfaches erhöhen
Foto: AdobeStock

Mit dem Indoor Display die abgelegenen Quadratmeter nutzen

Inhaber von größeren Ladengeschäften kämpfen oftmals mit dem Phänomen, dass Kunden sehr gerne Abkürzungen gehen und nur einen kleinen Teil des Warensortiments wirklich ansehen. Ein Indoor Display – platziert an der richtigen Stelle – kann hier Abhilfe schaffen: Es kann etwa auf ein unschlagbar günstiges Angebot, eine Sonderaktionsfläche oder neue Artikel hinweisen. Und verlängert damit die Laufwege der Kunden, deren Aufenthaltszeit und ermöglicht zusätzlichen Umsatz. Zusammen mit der richtigen Beleuchtung kann eine farblich abgestimmte Werbebotschaft auch zusätzliche Kompetenz in gewünschten Bereichen wie hohe Qualität, günstiger Preis oder auch „Bio“ kommunizieren. Hier würde die Werbebotschaft dann auf einem Hintergrund platziert sein, der Natur und Berge in den Vordergrund stellt.

Das Indoor Display senkt die Hemmschwellen der Selbstbedienung

Langjährige Autofahrer kennen vielleicht noch die auf den Zapfsäulen angebrachte große, analoge Glühbirne, die eine Botschaft ausstrahlen konnte: Hier wurde noch nicht bezahlt. Mit Beginn des Tankvorgangs begann diese rot zu leuchten, erst nach der Bezahlung erlosch diese. In einer Zeit, in der es keine gute Video-Überwachung gab, war dies ein Hinweis für alle Anwesenden: Hier muss noch bezahlt werden. Umgekehrt formulierte das Ausgehen dieser Lampe die Nachricht, dass hier bereits ehrlich bezahlt wurde.

Bei den neuen Selbstbedienungskassen in den Supermärkten gibt es manchmal ein ähnliches Problem. Wer nicht mit Bargeld bezahlt und bei dem beispielsweise das Wechselgeld deshalb nicht klappernd herausgegeben wird, der fühlt sich bei Kartenzahlung manchmal etwas unsicher, ob der Vorgang wirklich abgeschlossen ist.

Hier kann ein großes Indoor Display, angesteuert von der SB-Kasse rechts und links, helfen. Datenschutzgerecht zeigt es dann „Bitte bezahlen“ oder „Danke für Ihren Einkauf“ ohne irgendwelche Informationen zu Kundenname oder Betrag anzugeben. Und das weithin sichtbar. Dies ist vor allem eine sehr gute Maßnahme gegen „schnelle“ Langfinger, die nur einen Artikel platzieren. Dabei den Bezahlvorgang gar nicht anfangen und die Ware einfach mitnehmen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
Zeige mehr

Ein Kommentar

  1. Toller Beitrag.
    Genau dafür hat OOHLEMON eine intuitive Digital Signage Software entwickelt.

    Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"