Wiesbaden. Jetzt ist es amtlich: China hat Deutschland im vergangenen Jahr nach einem deutlichen Einbruch der Ausfuhren als Exportweltmeister abgelöst. Die deutschen Ausfuhren verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 18,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Einfuhren nach Deutschland gingen um 17,2 Prozent zurück.
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Insgesamt wurden 2009 Waren im Wert von 803 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt und Waren im Wert von 667 Milliarden Euro eingeführt. Die Ausfuhren Chinas beliefen sich nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums auf umgerechnet 875 Milliarden Euro.

Die deutsche Außenhandelsbilanz schloss 2009 mit einem Überschuss von 136,1 Milliarden Euro ab. 2008 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 178,3 Milliarden Euro betragen. In die Mitgliedstaaten der EU wurden 2009 Waren im Wert von 503,5 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 431,0 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber 2008 sanken die Versendungen in die EU-Länder um 19,1 Prozent und die Eingänge aus diesen Ländern um 15,9 Prozent.

ddp.djn/rab/pon

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