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3 häufige finanzielle Stolpersteine für Unternehmen

Unternehmer stoßen im Alltag immer wieder auf finanzielle Hürden. Über jene zu stolpern, kann schlimmstenfalls die Pleite bedeuten. Das sind die 3 häufigsten finanziellen Stolpersteine, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen!

Unpünktliche Bezahlung durch Kunden

Ein extrem schmerzhafter Aspekt für viele Firmen ist die Tatsache, dass Kunden unpünktlich oder gar nicht zahlen. Dies bringt selbst die besten Liquiditätsplanungen durcheinander und gefährdet Ziele. Möchten Unternehmer in moderne Maschinen investieren, neue Mitarbeiter einstellen oder ihren Betrieb anderweitig fit für die Zukunft machen, steht das dafür eingeplante Kapital aber aufgrund ausbleibender Kundenzahlungen nicht zur Verfügung, ist die Weiterentwicklung gefährdet. Abhilfe schafft ein gutes Forderungsmanagement, das in Form einer leistungsstarken Software perfekt durchautomatisiert und mit einem klaren Ablauf ausgestattet ist. Der Einbau anderer Instrumente wie SEPA-Lastschriften kann zusätzlich helfen. Allerdings ist auch der persönliche Kontakt wichtig, beispielsweise in Form von Anrufen durch Mitarbeiter. Im Zuge dessen können Unternehmen grundsätzlich überlegen, ob sie schwierige Kunden meistern oder ziehen lassen sollen. Die Zahlungszuverlässigkeit spielt dort sicherlich auch mit hinein und sollte nicht vernachlässigt werden.

Überraschende Steuernachzahlungen

Insbesondere bei fehlender Liquiditätsplanung kann es passieren, dass Steuer(nach)zahlungen schlichtweg vergessen werden. Dies stellt eine enorme plötzliche Belastung dar, die nicht wenige Firmen in den Ruin treibt. Im schlimmsten Fall geraten Unternehmer in Konflikt mit dem Wirtschaftsstrafrecht. Selbstredend existieren zahlreiche weitere Fallen, in denen Unternehmer wie Privatpersonen Unterstützung benötigen in Form eines Spezialisten für Kapitalstrafsachen. In diesen Fällen sind Betroffene auf eine professionelle Strafverteidigung in Hamburg und dem Rest Deutschlands angewiesen, um die eigenen Interessen in einem Strafverfahren zu wahren. Eine gute Instanzverteidigung ist essenziell, um im Falle der Fälle erfolgreich in Berufung gehen und Revision einlegen zu können. Die steuerliche Belastung in Deutschland kann sehr hoch ausfallen, was viele Firmen einschränkt und missfällt. Wenig überraschend gilt die legale Minimierung der Steuerlast als einer der Gründe für eine Firmengründung im Ausland. Unabhängig davon sollten Unternehmer die Steuerzahlungen immer im Blick haben.

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Niedrige Marge – die Wurzel allen Übels?

Damit ein Unternehmen dauerhaft bestehen kann, muss es rentabel sein. Unglücklicherweise ist gerade in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten, dass viele Betriebe unter fallenden Gewinnspannen leiden. So treten nicht nur in der Baubranche zurückgehende Margen auf, die die Unternehmen belasten. Die EBIT-Marge (EBIT – Gewinn vor Zinsen und Steuern – geteilt durch Rohertrag) liegt idealerweise zwischen 20 und 33 Prozent. Ist sie zu hoch, wächst das Unternehmen zu langsam – ist sie zu gering, ist die Firma zu unrentabel. An Stellschrauben wie einer zu hohen Personaleinsatzquote, schlechten Prozessen, dem Verkauf unter Wert oder fehlender Auslastung lässt sich mithilfe einer guten KMU-erprobten Unternehmensberatung drehen. Niedrige Margen sind fast schon der größte Stolperstein. Dann fallen ausbleibende Kundenzahlungen und unerwartete Steuernachzahlungen viel einschneidender ins Gewicht. Eine gute Grundrentabilität gibt größeren Spielraum, der auch mal Fehler verzeiht.

Gravierende Stolpersteine umschiffen für mehr Sicherheit

Wer Steuernachzahlungen nicht auf dem Schirm und mit einer zu niedrigen Marge zu kämpfen hat, der bringt sein Unternehmen selbstverschuldet in Schieflage. Über nicht oder unpünktlich zahlende Kunden besteht erst einmal weniger Kontrolle. Hier kann aber gutes Forderungsmanagement die Probleme beheben. Diese 3 bedeutenden finanziellen Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, ist für Unternehmen existenziell wichtig.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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