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Mitarbeiterfindung im Mittelstand – das persönliche Netzwerk ist stärker als jede Datenbank

2021-11-11-Fachkraeftemangel
Quelle: geralt / pixabay.de

Der Fachkräftemangel beschäftigt Unternehmen in Deutschland nicht erst seit der Pandemie. In Zeiten von finanzieller Unsicherheit wurde weniger ausgebildet und weniger eingestellt, woraus sich ein Mangel an Fachkräften mit Erfahrung ergibt. Auch die Motivation hat in einigen Fällen gelitten – sei es aufgrund von Kurzarbeit oder einsamer Arbeit oder Doppelbelastung bei der Kinderbetreuung im Homeoffice.

Neben technischen Entwicklungen müssen auch digitale Innovationen vorangetrieben werden, um nicht hinter dem Wettbewerb zurückzubleiben. Fachkräfte mit Kenntnissen in diesen neuen Bereichen sind hierbei unabdingbar. Der Fachkräftemangel erstreckt sich bis auf die Führungsebene. Gerade in den Bereichen, die sich immer wieder stark weiterentwickeln, werden qualifizierte Manager:innen mit umfassenden Kenntnissen in vielen Bereichen benötigt.

Neben Spezialist:innen in der Forschung werden vor allem Führungskräfte gebraucht, um den Wandel hin zur digitalen Entwicklung aus der Führungsebene hinaus voranzutreiben. Auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiter:innen können Unternehmen auf Weiterbildungen und Umschulungen setzen. Auf diese Art kann das Unternehmen Fachkräfte mit entsprechendem Spezial-Wissen und Erfahrung sichern. Ob dieses jedoch auch für Führungspositionen ausreicht, kann im Vorfeld häufig nicht gesagt werden. Selbst wenn: Wer füllt dann die nun frei gewordene Position, die der Mitarbeiter zuvor innehatte? In vielen Fällen zieht eine Personalentscheidung eine Menge an weiteren Entscheidungen nach sich.

Das passende Personal muss das Ziel sein

Die Suche nach motivierten Mitarbeiter:innen ist heute oft nur noch mit einem großen Recruiting-Aufwand und überdurchschnittlichen Gehaltsangeboten zielführend. Dabei kommt es auch auf die richtigen Quellen an, um die passende Zielgruppe zu finden. Bei unkomplizierten Online-Vermittlungen könnte auf hohe Reichweite gewettet werden – mit einem reinen Fokus an Quantität. Aus einer Vielzahl an Bewerbungen müssen dann mit einem enormen Mehraufwand die passenden Kandidat:innen herausgesucht werden.

Will man einen solchen Mehraufwand vermeiden, muss eine passende Vermittlung gefunden werden. Dabei spielt das persönliche Netzwerk eine bedeutende Rolle, trotz des digitalen Zeitalters. Marion Plocher hat nach elf Jahren in der Personalberatung ein starkes Netzwerk im Arbeitgeber- und Kandidatenbereich erbaut. Das ermöglicht ihr eine bessere Trefferquote als jede verfügbare Datenbank. Sie spricht über die Wichtigkeit des persönlichen Austauschs:

„Jeder Kunde möchte letztendlich verstanden werden und so verhält es sich auch mit den Kandidat:innen. Der sicherste Weg, um die Bedürfnisse und Wünsche beider Seiten zu verstehen, ist daher der direkte Austausch. Den Stallgeruch eines Unternehmens können sie nur einatmen, wenn sie persönlich vor Ort waren. Gleichermaßen können Sie sich ein ideales Bild von einem Kandidaten auch nur durch den persönlichen Kontakt gewinnen. In Zeiten von Corona und Home-Office waren Kandidateninterviews oft nur per Videocall möglich. Bei einem Face-to-face Gespräch kann man allerdings noch mehr Nuancen des Gegenübers wahrnehmen und hat so bessere Chancen, dem Auftraggeber den idealen Kandidaten zu liefern. Ich kann eine Empfehlung aussprechen, wenn ich die Kandidaten live erlebt habe und präferiere diese Vorgehensweise sehr.“

Mit Ihrem Team betreut Sie insbesondere Kund:innen aus der Automobilbranche mit mehr als 100.000 Mitarbeiter:innen. Der Automobilsektor braucht wie so viele Branchen Unterstützung für den benötigten Wandel:

„Aufgrund des Klimawandels und immer wieder neuen politischen Zielen, unterliegt die Automobilbranche aktuell einem eigenen starken Wandel. Viele Zulieferbetriebe müssen ganze Business Units umformen oder gar auflösen und versuchen ihr Portfolio anderweitig zu erweitern. Manche Führungskraft, die bereits lange Jahre in der Branche tätig ist, ist auch durch diese Veränderung am Markt verunsichert und braucht daher eine behutsam helfende Hand. Auf Unternehmensseite müssen sich die Firmen klar sein, dass Sie nicht mehr der starke Anziehungspunkt für Bewerber:innen sind. Daher ist es sehr wichtig, den potenziellen Kandidat:innen Benefits zu liefern und das Unternehmen somit wieder attraktiver zu machen. Es zählt mehr denn je, dass sich die Zielgruppen individuell angesprochen fühlen. Wir als Berater unterstützen unsere Kunden und Kandidaten dazu mit maximalem Input und echtem Interesse für beide Seiten.“

Trotz der hohen Reichweite mancher Unternehmen besteht zwischen Arbeitgeber:in und Kandidat:in ein Vermittlungsbedarf. Die Erwartungen beider Parteien sind komplex und benötigen eine professionelle Moderation, die sich in beide Seiten hineinversetzt. Hierbei bleibt das persönliche Arbeiten miteinander oftmals bewährt.

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