Wer an die technische Ausstattung im Büro denkt, hat sogleich den PC oder Laptop vor Augen. Auch Multifunktionsdrucker, Kaffeemaschinen und Wasserspender sind in vielen Büros Standard. Doch was gehört noch alles zur Technik im Job? Das kommt vor allem auf die Größe des Büros und des Unternehmens an.

Von der blauen Beleuchtung über Tageslichtlampen, Klimaanlagen bis hin zu Beamern und digitalen Leinwänden können sämtliche technischen Geräte vertreten sein.

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Prüfen und aktualisieren

Um einen reibungslosen Ablauf im beruflichen Alltag zu gewährleisten, müssen die nötigen technischen Geräte vorhanden sein. Dazu zählt auch, auf veraltete Technik zu verzichten und sowohl Arbeitsweisen als auch Geräte einem regelmäßigen Check-Up zu unterziehen. Gerade veraltete Technik sorgt bei vielen Büroangestellten für Frust.

Allein ein langsamer Drucker verschleudert bei einem Büroangestellten mal eben im Schnitt 20 Arbeitstage pro Jahr. Zu diesem Ergebnis kam eine großangelegte Studie in mehreren europäischen Ländern. Ein Grund mehr, den Stand der Technik, aber auch die Summe an Geräten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die häufigste Bürotechnik

Kommen wir zu den technischen Geräten, die in einem Büro besonders weit verbreitet sind. Es kommt natürlich immer ganz darauf an, ob Sie in einem Großraumbüro oder einem Einzelbüro arbeiten und auch, in welchem Berufsfeld Sie agieren. Dennoch sind dies die häufigsten Geräte, die in einem klassischen Büro zu finden sind.

  • Aktenvernichter mit Streifen- und Partikelschnitt plus passendes Zubehör zur Pflege (hierfür werden Ölblätter eingesetzt)
  • Drucker (zahlreiche Drucker-Varianten zur Auswahl, häufig Tintenstrahl-, Laser- oder Farb-Laserdrucker im Einsatz) und Patronen/Tinte
  • Monitor/Display und PC (oder Laptop/Notebook) und weiteres Zubehör
  • Ventilator (oder integrierte Klimaanlage / Lüftungsanlage)
  • Taschenrechner (wahlweise auch elektronische Registrierkasse oder technisch-wissenschaftlicher Rechner)
  • Festnetztelefon (Analoges-, ISDN- oder System-Telefon, wahlweise Telefonanlage mit Anrufbeantworter)
  • mobiles Telefon (für Home-Office und Außentermine, z.B. iPhone X von Apple oder Galaxy S9 von Samsung).
  • Staubsauger (kleine Handstaubsauger, Mini-Staubsauger für die Tastatur und klassische Akku- oder Kabel-Staubsauger für die größere Reinigung)

Bei Bedarf weitere Technik

Je nachdem, in welchem Arbeitsbereich das Büro eingeordnet ist, werden weitere Geräte benötigt – wahlweise sind sie auch “nur” sinnvoll und können optional als Erleichterung angeschafft werden.

  • Beschriftungsgerät (wie z.B. Schriftbänder und Etiketten-Drucker)
  • Bindesystem (wie z.b. Draht-Plastik-, Thermo-, Stanz- oder Click-Bindesystem)
  • Diktiergerät (wahlweise analoges, digitales oder mobiles Diktiergerät)
  • Falzmaschine
  • Faxgerät (auch hier gibt es Varianten, wie z.B. Normalpapier-, Laser-, Tintenstrahl- oder Multifunktions-Faxgerät)
  • Geldprüfgerät (zum Überprüfen und Zählen von Banknoten sowie Münzen)
  • Kopierer (z.B. Farb-, Tisch-, Digital- oder Multifunktionskopierer)
  • Preisauszeichnungsgerät (z.B. ein Handauszeichner oder eine Anschießpistole)
  • Schneidegeräte (je nach Berufsfeld ganz verschieden, z.B. Atelier-Schneidemaschinen oder Stapelschneidemaschinen)
  • Beamer/Leinwand/Projektion

Weniger ist mehr

In der heutigen Zeit wird in sämtlichen Bereichen die Digitalisierung vorangetrieben. Mit diesem Trend (den wir durchaus befürworten) folgte aber auch eine Tendenz dazu, immer mehr und mehr Geräte anzuschaffen.

Nicht nur ein Smartphone, sondern ein privates und ein berufliches Smartphone. Nicht ein Laptop, sondern ein Arbeits-PC, ein beruflicher und noch ein privater Laptop. Eine Digitalkamera, eine Kamera an beiden Smartphones und dazu (für den Urlaub) eine Spiegelreflexkamera. 

Diese vielen Geräte müssen verstaut, überprüft, regelmäßig aktualisiert und ausgetauscht werden. Das benötigt Platz, Nerven, Zeit und Geld. Aus diesem Grund ist weniger manchmal mehr.

Natürlich lassen sich im Büro nicht einfach alle unnötigen Geräte abschaffen, aber ein gewisser Minimalismus ist – trotz (oder gerade deswegen) Digitalisierung und mobilem Büro – möglich.

Die beste Regel für das Büro: So wenig wie möglich und so viel wie nötig.

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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