München – Eine aktuelle Bitkom-Umfrage ) belegt: in 2014 haben 15 Millionen Deutsche mindestens einmal Lebensmittel über das Internet bestellt. Dieser bequeme Weg den Vorratsschrank zu füllen, ist somit für fast jeden vierten Deutschen eine Alternative zum Gang in den Supermarkt. Der stationäre Einzelhandel hat auf diesen Trend frühzeitig reagiert. So bieten zahlreiche Handelsketten wie REWE oder auch Amazon, sowie Feinkostläden und Start-up-Unternehmen Nahrungsmittel mittlerweile im Netz zum Kauf an.

Für wen und bei welchen Produkten sich der Lebensmittelkauf per Internet wirklich lohnt, weiß das Ratgeber-Portal HELPSTER. Nie mehr Tüten schleppen – lohnt sich der Online-Kauf?

Der Kühlschrank glänzt mit Leere, doch nach einem langen Arbeitstag ist das Warten an den Supermarktkassen nicht sonderlich verlockend. So liegt der Gedanke, Lebensmittel im Internet zu kaufen, nahe. Mit nur wenigen Klicks wählen Käufer zeit- und nervensparend aus einem vielfältigen Lebensmittelsortiment aus. Jetzt nur noch entspannt auf den Paketdienst zu warten, ist für vorausschauende Planer, bei Sonderangeboten oder bei Krankheit ideal. Für den spontanen Hunger eignet sich der Online-Lebensmittelkauf jedoch nicht. Und: Was bequem ist, ist nicht immer günstig. Denn häufig werden die Lebensmittel im Netz teurer als im Supermarkt angeboten. Hinzu kommt eine Versandkostenpauschale, die bei jedem Einkauf anfällt.

Quellenangabe: "obs/Helpster GmbH/Machine Headz"

Quellenangabe: “obs/Helpster GmbH/Machine Headz”

Nudeln, Müsli und Konserven ja – doch auch Fleisch, Milch und Obst? Bei haltbaren Nahrungsmitteln, wie Teigwaren, Reis, Müsli, Süßwaren, Gewürzen und Vollkonserven, gehen Online-Shopper kein Risiko ein. Doch bei frischen Lebensmitteln, die eine Kühlung erfordern – wie Wurst, Käse sowie Obst und Gemüse, sollten Käufer auf die Lieferbedingungen und die sachgemäße Verpackung achten. Für den Versand von Milchprodukten sowie Fleischwaren ist eine Isolierverpackung nötig, deren Unversehrtheit beim Erhalt der Waren genau zu überprüfen ist.

Diesen kritischen Blick haben auch Gemüse, Salate und Obst verdient. Denn so frisch und knackig wie auf den Produktbildern im Netz sehen die Lieferungen nicht immer aus. Bei Adressen außerhalb von Ballungszentren beeinträchtigt der lange Transportweg die Qualität dieser frischen Waren.

Insbesondere bei vitaminreichem Grünzeug lohnen deshalb Bestellungen bei regionalen Produzenten, die alternative Angebote zu den Einzelhandelsketten bieten. Anbieter wie “Die Grüne Kiste” liefern Apfel, Gurke und Co., meist sogar in Bio-Qualität, ins Haus. Den dauerhaften Nachschub von Obst und Gemüse sichert ein regelmäßiges Abonnement.

Kulinarische Erinnerungen und spezielle Bedürfnisse

Vegan, gluten- oder laktosefrei – viele Verbraucher sind aus Überzeugung oder durch gesundheitliche Beeinträchtigungen auf spezielle Nahrungsmittel angewiesen. Wenn der Supermarkt um die Ecke diese Produkte nicht führt, wird der Wocheneinkauf so zur aufwändigen Rundreise. Das Netz stellt für solche Bedürfnisse eine immense Erleichterung dar und ermöglicht eine konsequente Ernährung unter den individuellen Bedingungen.

Auch wer gerne in Urlaubserinnerungen schwelgt und sich Köstlichkeiten aus seinem Feriendomizil herbei sehnt, findet online seine kulinarische Erfüllung. Viele Onlineshops haben ausländische Produkte im Sortiment oder versenden aus dem Ausland nach Deutschland. Die perfekte Erdnussbutter aus den USA oder der fantastische Käse aus Italien landen so schnell auf dem heimischen Esstisch. Stöbern nach entsprechenden Anbietern lohnt sich allemal, wie z.B. bei allyouneed.com.

Weitere Tipps finden sich unter: http://ots.de/TL9Ym

Vor welchen Herausforderungen steht der Lebensmittelversand? Hygiene und die damit verbundenen Vorschriften des Gesundheitsamtes spielen bei der Herstellung und dem Verkauf von Lebensmitteln eine bedeutende Rolle. Insbesondere bei rasch verderblichen Waren ist eine längerfristige Unterbrechung der Kühlkette dringend zu vermeiden. Um dieser Herausforderung logistisch gerecht zu werden, haben auch die Paketdienstleister aufgerüstet. Mit dem Transport in speziellen Kühlboxen sollen die Waren so frisch wie möglich beim Kunden eintreffen. Sorgen um bereits schimmelige Waren wird so der Garaus gemacht.

Zu guter Letzt….

Bevor der virtuelle Einkaufswagen künftig mit Leckereinen vollgeladen wird, lohnt es sich – wie bei jedem Online-Kauf – vorher einige Aspekte zu überprüfen: Handelt es sich beim Bestellvorgang um eine gesicherte, verschlüsselte Verbindung? Welche Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung? Und ist der Onlinehändler seriös? Letzteres zeigt sich durch ein vollständiges Impressum und die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Meinungen anderer Kunden auf unabhängigen Bewertungsplattformen geben zudem Aufschluss über den Service und die Qualität der Waren. Lesenswert dazu auch die Hinweise unter: http://www.helpster.de/gemuese-online-kaufen-informatives_181895 Doch auch finanziell ist der Lebensmittelkauf im Netz zu bedenken: Welche Versandkosten kommen auf den Käufer zu? Auf Kühlverpackungen werden in einigen Fällen Zuschläge berechnet. Und was passiert mit den gelieferten Lebensmitteln, wenn bei der Zustellung niemand zu Hause ist? Landet der Joghurt beim Nachbarn und bleibt dort unter Umständen den ganzen Tag stehen, bis das Paket seinen Empfänger erreicht, ist die nötige Kühlung dahin. Weiterführende Tipps zum Online-Lebensmittelkauf finden sich unter: www.helpster.de und direkt unter: http://ots.de/JcDh5

Quelle: ots

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: